Zum Inhalt springen
Zum Hauptinhalt springen
Business-Software

CMS

Content-Management-System – Software zur Erstellung und Verwaltung von Website-Inhalten ohne Programmierkenntnisse. Von WordPress über TYPO3 bis zu Headless CMS wie Strapi.

Ein CMS ermöglicht es Unternehmen, ihre Website-Inhalte eigenständig zu pflegen – ohne für jede Textänderung einen Entwickler zu beauftragen. Von einfachen Blogs bis zu komplexen Unternehmensportalen: Das richtige CMS spart Zeit, senkt Kosten und gibt Content-Teams die Autonomie, die sie brauchen. Die Wahl des CMS ist dabei eine der wichtigsten Entscheidungen im Webprojekt.

Was ist CMS?

Ein CMS (Content-Management-System) ist eine Software-Plattform, die es Nutzern ohne Programmierkenntnisse ermöglicht, digitale Inhalte zu erstellen, zu bearbeiten, zu organisieren und zu veröffentlichen. Traditionelle CMS (WordPress, TYPO3, Drupal) liefern Frontend und Backend aus einer Hand – der Inhalt wird direkt auf der Website gerendert. Headless CMS (Strapi, Contentful, Sanity) trennen Content-Verwaltung von der Darstellung: Inhalte werden über APIs bereitgestellt und können in Websites, Apps, Digital Signage oder IoT-Geräte ausgespielt werden.

Wie funktioniert CMS?

Ein traditionelles CMS besteht aus: Editor (WYSIWYG oder Block-Editor für die Inhaltserstellung), Datenbank (MySQL/PostgreSQL für Inhalte und Konfiguration), Template-Engine (PHP/Twig für die Darstellung) und Admin-Panel (Benutzer, Rollen, Einstellungen). Autoren erstellen Inhalte im Editor, definieren Metadaten (SEO-Titel, Beschreibung) und publizieren per Klick. Ein Headless CMS hat keinen eigenen Frontend-Layer: Inhalte werden als JSON über REST oder GraphQL APIs bereitgestellt. Das Frontend wird mit React, Next.js oder Vue.js separat entwickelt – maximale Flexibilität bei Design und Performance.

Praxisbeispiele

1

WordPress-Unternehmenssite: 65% aller CMS-Websites weltweit nutzen WordPress – vom Blog bis zum komplexen Unternehmensportal mit WooCommerce-Shop.

2

TYPO3-Enterprise: Große Unternehmen und Behörden nutzen TYPO3 für mehrsprachige, multimandantenfähige Websites mit strengen Workflow- und Berechtigungskonzepten.

3

Headless CMS mit Next.js: Contentful als Headless CMS liefert Inhalte per API an ein Next.js-Frontend – blitzschnelle Ladezeiten dank Static Site Generation.

4

Strapi + Mobile App: Strapi als Open-Source Headless CMS versorgt sowohl die Website als auch die iOS/Android-App mit denselben Inhalten über eine API.

Typische Anwendungsfälle

Unternehmenswebsites: Corporate Websites mit Blog, Newsbereich und Teamseiten

E-Commerce: Content-Management für Produktbeschreibungen, Kategorieseiten und Landing Pages

Multi-Channel-Publishing: Gleiche Inhalte auf Website, App, Newsletter und Social Media ausspielen

Mehrsprachige Websites: Content in verschiedenen Sprachen verwalten und übersetzen

Intranet: Interne Wissensdatenbanken, Handbücher und Unternehmens-News

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Autonomie: Marketing und Redaktion können Inhalte ohne Entwickler pflegen
  • Schnelle Markteinführung: Neue Seiten und Inhalte sind in Minuten live
  • SEO-Features: Meta-Tags, Sitemaps, URL-Strukturen und Performance-Optimierung oft eingebaut
  • Ökosystem: Tausende Plugins, Themes und Integrationen verfügbar (besonders WordPress)
  • Kostengünstig: Open-Source-CMS wie WordPress, TYPO3 und Strapi sind lizenzfrei

Nachteile

  • Sicherheitsrisiko: Populäre CMS (WordPress) sind häufige Angriffsziele – regelmäßige Updates kritisch
  • Performance: Plugin-Überladung und ineffiziente Themes können die Ladezeit drastisch verschlechtern
  • Vendor Lock-in: Proprietäre CMS (Contentful, Sitecore) binden an den Anbieter
  • Overhead: Für einfache Websites kann ein CMS Overhead sein – statische Sites (Astro, Hugo) sind schneller

Häufig gestellte Fragen zu CMS

WordPress oder Headless CMS?

WordPress ist ideal, wenn: Nicht-Techniker Inhalte pflegen, Plugins für SEO/Forms/E-Commerce genutzt werden und das Budget begrenzt ist. Ein Headless CMS lohnt sich, wenn: Inhalte auf mehreren Kanälen (Web, App) ausgespielt werden, maximale Frontend-Performance (Next.js, Astro) gewünscht ist, und ein Entwicklerteam das Frontend baut. Für die meisten KMU-Websites ist WordPress die pragmatische Wahl.

Was kostet ein CMS-Projekt?

WordPress-Website mit angepasstem Theme: 3.000-15.000 EUR. TYPO3-Enterprise-Website: 15.000-80.000 EUR. Headless CMS mit Custom Frontend (Next.js): 20.000-60.000 EUR. Dazu kommen laufende Kosten: Hosting (50-500 EUR/Monat), Wartung (200-1.000 EUR/Monat) und ggf. CMS-Lizenzen (Contentful ab 300 EUR/Monat, Strapi Open Source kostenlos).

Ist WordPress noch zeitgemäß?

Absolut. WordPress betreibt über 40% aller Websites weltweit. Der Block-Editor (Gutenberg) modernisiert die Inhaltserstellung. Full Site Editing ermöglicht Theme-Anpassungen ohne Code. WordPress als Headless CMS mit WPGraphQL kombiniert die vertraute Redaktion mit modernen Frontends. Für Content-Management gibt es kaum ein reiferes, flexibleres Ökosystem.

Verwandte Begriffe

CMS in Ihrem Projekt einsetzen?

Wir beraten Sie gerne zu CMS und finden die optimale Lösung für Ihre Anforderungen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung aus über 200 Projekten.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns kurz klären, was für Ihr Projekt sinnvoll ist.

In 30 Minuten klären wir Scope, Risiken und den sinnvollsten nächsten Schritt für Ihr Vorhaben.

30 Min. Strategiegespräch – 100% kostenlos & unverbindlich

Was ist ein CMS? Content-Management-Systeme erklärt