
DSGVO-Compliance Kosten: Datenschutz budgetierbar machen
Schätzen Sie Aufwand für Analyse, Maßnahmen und Dokumentation.
DSGVO-Compliance Kosten
Die Kosten für DSGVO-Compliance variieren mit Umfang, Risiko und gewähltem Qualitätsniveau. Der Rechner liefert eine erste Spanne.
Einordnung der Kosten für DSGVO-Compliance
- Verbindlich wird ein Angebot nach kurzer Scope-Abstimmung
- Betrieb, Wartung und Fördermittel mit einplanen
- Viele Digitalisierungsprojekte im Mittelstand sind förderfähig
Transparente Kalkulation
- Meilensteine und dokumentierte Annahmen
- Klare Ausschlüsse im Angebot
- Entwicklung und Beratung Made in Germany
Groenewold IT kalkuliert transparent – feste Ansprechpartner aus Ostfriesland.
Mit dem Kostenrechner direkt unter diesem Abschnitt erhalten Sie sofort eine erste Orientierung – ohne Anmeldung und ohne Festpreiszusage. Für ein verbindliches Angebot klären wir Scope, Risiken und Annahmen gern im Gespräch.
Kostenrechner
DSGVO-Compliance: Was kostet datenschutzrechtliche Absicherung?
Typische Preisspanne
3.500 – 56.000 EUR zzgl. MwSt.
Typische Projektdauer
4–16 Wochen je nach Reifegrad und Prozesskomplexität
Haupt-Risikotreiber
- - Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4 % des Jahresumsatzes
- - Fehlende Auftragsverarbeitungsverträge mit Dienstleistern
- - Lückenhafte Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten
Oder anrufen:+49 491 960 999 00
Häufige Fragen
DSGVO-Compliance Kosten
Umfang & Kostenlogik
Was fließt in die DSGVO-Compliance-Kalkulation ein?
Unternehmensgröße, Sensibilität der Daten, Prozesskomplexität und der aktuelle Reifegrad. Je mehr Verarbeitungen und Auftragsverarbeiter betroffen sind, desto mehr Zeit benötigen Verzeichnisse, TOMs und Abstimmungen mit Fachbereichen.
Sind DSFA oder Schulungen im Rechner abgebildet?
Über die Zusatzbausteine können Sie DSFA, TOM-Review, Vendor Assessments, Policy-Sets und Schulungen abbilden. Jedes Paket erhöht den Beratungs- und Dokumentationsaufwand, reduziert aber spätere Bußgeld- und Projektfolgekosten.

Compliance-Backlog strukturieren
Wir priorisieren Maßnahmen nach Risiko und Aufwand.
Technik & Organisation
Wie hängen IT-Maßnahmen und Organisationsprozesse zusammen?
Technische TOMs greifen erst, wenn Zugriffskonzepte, Protokollierung und Löschfristen organisatorisch gelebt werden. Der Rechner spiegelt wider, dass beide Seiten gemeinsam budgetiert werden müssen.
Wie oft sollten wir den Reifegrad neu bewerten?
Nach jedem größeren Produktlaunch, bei neuen Tools mit personenbezogenen Daten oder wenn sich regulatorische Vorgaben ändern. Kleinere Reviews reichen quartalsweise, sobald die Basis einmal steht.
DSGVO in der Praxis
Welche Unternehmen brauchen zwingend einen Datenschutzbeauftragten?
Unternehmen mit mehr als 20 Personen, die regelmäßig personenbezogene Daten verarbeiten, brauchen einen DSB. Das gilt auch für Vereine und öffentliche Stellen. Der DSB kann intern oder extern sein. Wir unterstützen bei der Bestellung und laufenden Beratung.
Was ist eine DSFA und wann ist sie Pflicht?
Eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) ist Pflicht, wenn Verarbeitungen ein hohes Risiko für Betroffene bedeuten. Beispiele: Videoüberwachung, Gesundheitsdaten, Scoring-Systeme. Der Aufwand für eine DSFA beträgt typisch 2.100 – 7.000 EUR.
Was kostet eine DSGVO-Schulung für Mitarbeitende?
Online-Schulung für alle Mitarbeitenden: 350 – 1.400 EUR einmalig. Präsenzworkshop für Führungskräfte: 1.050 – 2.800 EUR. Jährliche Auffrischung ist Pflicht und kostet 20–30 Prozent des Erstaufwands.
Wie hoch sind DSGVO-Bußgelder in der Praxis?
Die DSGVO erlaubt bis zu 20 Mio. EUR oder 4 Prozent des globalen Jahresumsatzes. In der Praxis: kleinere Verstöße 5.000–50.000 EUR, schwere Verstöße 100.000–500.000 EUR für KMU. Größte Bußgelder gegen Meta (1,2 Mrd. EUR) und Amazon (746 Mio. EUR).
Kalkulator, Folgekosten & nächste Schritte
Welche Faktoren bestimmen den Aufwand für DSGVO-Compliance?
Entscheidend sind die Arten der verarbeiteten Daten, die Zahl der Verarbeitungstätigkeiten und die beteiligten Systeme und Dienstleister. Besondere Datenkategorien wie Gesundheits- oder Finanzdaten erhöhen den Schutzbedarf und damit den Aufwand. Im Kostenrechner bilden Sie diese Dimensionen ab, um eine Spanne zu erhalten.
Warum sind die Rechtsgrundlagen ein eigener Prüfpunkt?
Jede Verarbeitung benötigt eine saubere Rechtsgrundlage, etwa Einwilligung, Vertrag oder berechtigtes Interesse. Die Zuordnung und Dokumentation kostet Zeit, ist aber Voraussetzung für rechtssichere Prozesse. Fehlende Grundlagen führen im Ernstfall zu Bußgeldern, die jede Beratung um ein Vielfaches übersteigen.
Was sind technische und organisatorische Maßnahmen und was kosten sie?
Technische und organisatorische Maßnahmen umfassen Verschlüsselung, Zugriffskonzepte, Protokollierung und Schulungen. Ihr Umfang richtet sich nach dem Risiko der Verarbeitung. Ein Teil ist einmaliger Einrichtungsaufwand, ein Teil läuft dauerhaft im Betrieb mit, etwa regelmäßige Überprüfungen.
Wie läuft eine Gap-Analyse ab und lohnt sie sich?
Bei einer Gap-Analyse vergleichen wir Ihren Ist-Zustand mit den Anforderungen und priorisieren die Lücken nach Risiko. So investieren Sie zuerst dort, wo der größte Handlungsbedarf besteht. Diese strukturierte Vorarbeit spart später Kosten, weil Maßnahmen gezielt statt pauschal umgesetzt werden.
Mit welchen Kosten muss ich grob für ein Compliance-Projekt rechnen?
Als Erfahrungswert liegt eine kompakte Erstbewertung im unteren vierstelligen Bereich, während umfassende Projekte mit vielen Systemen und Auftragsverarbeitern deutlich höher ausfallen. Wiederkehrende Pflege kommt als laufender Posten hinzu. Der Rechner liefert eine Orientierung, kein verbindliches Angebot.
Ersetzt ein Compliance-Projekt die Rechtsberatung?
Wir setzen technische und organisatorische Anforderungen um und dokumentieren sie nachvollziehbar, ersetzen aber keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall. Bei rechtlich heiklen Fragen arbeiten wir mit Ihren Datenschutzjuristen zusammen. Diese klare Abgrenzung schützt Sie vor falschen Erwartungen an das Budget.