🇬🇧
ROI-Rechner für Softwareinvestitionen

ROI-Rechner: Ab wann lohnt sich Ihre IT-Investition?

12 interaktive ROI-Rechner für die wichtigsten IT-Entscheidungen: Von Individualsoftware über KI-Integration bis zum Software-Schmerz-Rechner.

Kurzantwort

Wann sich die IT-Investition rechnet

Eine eigene Lösung lohnt sich selten schon wegen der Anfangsinvestition. Der ROI-Rechner stellt zwei Optionen über fünf Jahre gegenüber und zeigt den Break-even-Monat, ab dem die neue Variante günstiger ist als der Weiterbetrieb. Grundlage sind dokumentierte Annahmen aus mehr als 250 Softwareprojekten.

  • 12 Rechner für zentrale IT-Entscheidungen
  • TCO-Vergleich über 5 Jahre
  • Break-even als Monat, nicht nur als Prozent
  • Investition und laufende Kosten getrennt
  • Ergebnis ohne E-Mail und ohne Registrierung
  • Orientierung, kein Festpreisangebot

Das Ergebnis steht direkt im Rechner. Beratungstermin buchen oder die dokumentierte Berechnungsmethodik lesen.

ROI-Rechner Übersicht

So wählen Sie den passenden ROI-Rechner

Die Übersicht führt zwölf Vergleichsrechner. Jeder stellt zwei konkrete Wege gegenüber. Die passende Wahl hängt an der Entscheidung, nicht an einer allgemeinen IT-Kostenfrage.

Lizenzen und Provisionen gegen Eigenbau

Hier stehen Individualsoftware und eigene Plattformen gegen Lizenzen oder Marktplatzprovisionen. Typische Paare sind Eigenentwicklung gegen SaaS, ein eigener Shop gegen den Marktplatz und ein Dokumentenportal gegen den Versand per E-Mail.

Die Rechner dieser Gruppe liegen in der Kategorie Softwareentwicklung und Plattformen. Den Rahmen Make-or-buy beschreibt der Vergleich Individualsoftware oder Standardsoftware.

Stunden gegen Bot- und Modellkosten

Diese Rechner setzen Stunden manueller Arbeit gegen Bot-, Modell- und Betriebskosten. Gezählt wird nur der Anteil, den das Team nach der Einführung wirklich abgibt.

Startpunkt ist die Kategorie KI und Automatisierung. Das Leistungsbild steht unter Automatisierung.

Medienbrüche gegen eine führende Datenbasis

Medienbrüche, Doppelpflege und Insellösungen stehen gegen ein führendes System oder eine API. Der Nutzen entsteht, wenn Stammdaten nur noch an einer Stelle gepflegt werden.

Die Gruppe ist die Kategorie ERP und Integration. Umsetzung und Betrieb beschreibt die Schnittstellen-Entwicklung.

Weiterbetrieb gegen schrittweise Ablösung

Steigende Wartung, Wissensverlust und Ausfälle stehen gegen eine schrittweise Ablösung. Der Weiterbetrieb bleibt im Modell, damit die Kurve des Status quo sichtbar bleibt.

Die Rechner bündelt die Kategorie Legacy. Das Vorgehen steht unter Legacy-Modernisierung.

Ausfallkosten gegen einen Wartungsvertrag

Ausfallkosten und reaktive Fehlerbehebung stehen gegen einen Wartungsvertrag mit festen Reaktionszeiten. Der Vergleich zeigt, ob Prävention günstiger ist als der nächste Incident.

Zugeordnet ist die Kategorie Betrieb. Den Leistungsrahmen beschreibt Software-Wartung und Pflege.

Den Break-even-Monat lesen

Liegt der Monat vor 24, trägt sich das Vorhaben in einem üblichen Planungszyklus. Liegt er nach 48, prüfen Sie zuerst, ob die Einsparung an einem Ablauf hängt, den die Fachabteilung mitträgt.

Zuschüsse können die Anfangsausgabe senken. In der Beratungspraxis liegen Förderquoten für Digitalisierung, KI und Automatisierung oft zwischen 30 und 50 Prozent. Welches Programm zu Unternehmensgröße, Bundesland und Vorhaben passt, zeigt der Fördergeld-Rechner.

Für die Freigabe lohnen drei Läufe mit denselben Eingaben: vorsichtig, erwartet und ungünstig. Offene Annahmen klärt ein Discovery-Workshop. Die Rechenannahmen pflegt Groenewold IT Solutions am Standort Leer in Ostfriesland, Entwicklung Made in Germany seit 2010.

So entsteht das Break-even-Ergebnis

Die Kalkulation folgt sechs sichtbaren Stufen. Alle Werte bleiben Planungswerte, bis Scope und Annahmen fachlich geprüft wurden.

  1. 1. Eingaben erfassen

    Der Rechner übernimmt die auf dieser Seite sichtbaren Projekt-, Mengen-, Komplexitäts- und Betriebsparameter.

  2. 2. Feste Bestandteile addieren

    Einmalige Investition und laufende Betriebsbestandteile werden getrennt addiert.

  3. 3. Multiplikatoren anwenden

    Mengen, Zeitwerte und Kostensätze werden dort multipliziert, wo das Modell Aufwand oder Vorfälle in Geldwerte überführt.

  4. 4. Spanne bilden

    Der Rechner wendet seine hinterlegten unteren und oberen Unsicherheitsfaktoren auf das Basisergebnis an; ROI-Ansichten weisen Investition und Einsparung getrennt aus.

  5. 5. Runden und kalibrieren

    Geldwerte im Ergebnis werden auf den nächsten vollen Euro gerundet. Öffentliche Projektkosten-Bestandteile werden mit dem zentral gepflegten Anzeigefaktor kalibriert.

  6. 6. Ergebnis einordnen

    Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung. Ein verbindliches Angebot setzt die Prüfung von Scope, Daten, Integrationen, Risiken und Abnahmekriterien voraus.

Enthaltene Leistungen

  • Im Rechner sichtbare Eingaben
  • Rechnerspezifische Basiswerte und Faktoren
  • Ausgewiesene einmalige und laufende Ergebnisbestandteile

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht im Rechner gewählte Anforderungen
  • Unbekannte Datenmigrationen und Drittlizenzkosten
  • Steuern, Rechtsberatung und eine verbindliche Lieferzusage

Effizienz- oder Rabattfaktor: Auf öffentliche Projektkosten-Bestandteile wird zentral der Anzeigefaktor 0,7 angewendet, damit alle Rechner auf derselben aktuell geprüften Preisbasis arbeiten. Er ist kein kundenspezifischer Rabatt; eingegebene Löhne, Umsätze und bestehende Betriebskosten werden nicht reduziert.

Warum dies kein verbindliches Angebot ist: Der Rechner kann vollständige Anforderungen, Drittabhängigkeiten, Datenqualität, rechtliche Vorgaben und Abnahmekriterien nicht abschließend prüfen.

Fachliche Verantwortung und Prüfung

Fachlich verantwortlich
Björn Groenewold
Funktion
Geschäftsführer und Softwareentwickler
Fachgebiet
Softwareentwicklung und Softwarekalkulation
Erstveröffentlichung
Zuletzt fachlich geprüft
Preisstand
September 2026

Termin buchen: ROI und IT-Investition besprechen

30 Minuten, um den gewählten Rechner an Ihren Stückzahlen zu prüfen. Der Ablauf ist fest.

Kostenlos & unverbindlich · 30 Minuten Erstgespräch

Nächsten freien Termin buchen

Lieber direkt anrufen? +49 491 960 999 00 – Mo–Fr 9–17 Uhr

Warum der TCO-Vergleich entscheidend ist

Viele Unternehmen betrachten nur die initialen Kosten einer IT-Investition. Dabei entscheidet der Total Cost of Ownership (TCO) über fünf Jahre, welche Lösung tatsächlich wirtschaftlicher ist. Laufende Lizenzen, steigende Personalkosten und wachsende Wartungsaufwände machen den Status quo oft teurer, als er auf den ersten Blick erscheint.

Unsere ROI-Rechner machen diese versteckten Kosten sichtbar. Sie modellieren realistische Szenarien mit jährlichen Preissteigerungen, Fehlerkosten und Skalierungseffekten – damit Sie Investitionsentscheidungen auf Basis belastbarer Zahlen treffen können, statt nach Bauchgefühl.

Lizenzkosten steigen

SaaS-Lizenzen verteuern sich typisch um 5–15 % pro Jahr – bei wachsender Nutzerzahl exponentiell

Wartung wird teurer

Legacy-Systeme kosten jedes Jahr mehr: Wissen geht verloren, Fachkräfte werden rarer

Personalkosten wachsen

Manuelle Prozesse werden mit jeder Gehaltsrunde teurer – Automatisierung skaliert ohne Mehrkosten

Software-Leasing: Initialkosten verteilen

Alle unsere ROI-Rechner bieten eine integrierte Leasing-Option. Damit können Sie die Initialkosten der Entwicklung auf 72 Monate (6 Jahre) verteilen, anstatt eine hohe Einmalzahlung zu leisten. Das verbessert Ihren Cash-Flow und verschiebt den Break-even-Punkt oft deutlich nach vorne.

Software-Leasing wird wie eine Betriebsausgabe behandelt und ist steuerlich absetzbar. So wird aus einer großen Investition eine planbare monatliche Rate – ideal für Unternehmen, die Budget flexibel einsetzen möchten. Der Leasing-Aufschlag von 12 % über die Laufzeit ist dabei in der Regel deutlich günstiger als ein Bankkredit.

Mehr zu Software-Finanzierung

Business Case jenseits der Kostenkurve

Wenn ein Rechner einen Kandidaten zeigt, bauen wir daraus einen Business Case mit Ihren Stückzahlen und Integrationen. Festgehalten wird, wer die Stunden und die Lizenzrechnungen verantwortet und welche Ausschlüsse im ersten Release außen vor bleiben.

Woran ROI-Prognosen scheitern

Typische Projektdauer

Break-even typisch 8–30 Monate je nach Projekt und Status quo

Haupt-Risikotreiber

  • - TCO-Unterschätzung: Einmalkosten sind oft nur 40–60 % der 5-Jahres-Gesamtkosten
  • - Fehlende Vergleichsbasis: ohne Ist-Kosten-Analyse sind ROI-Prognosen wertlos
  • - Überschätzte Einsparungen: Prozesseffekte ohne Change Management bleiben aus
Beispiel-Szenario: ERP-Einführung: 45.500 € Investition vs. 4 Insellösungen à 8.400 €/Jahr Lizenz+Wartung – Break-even nach 19 Monaten.

Häufige Fragen

Zu den ROI-Rechnern

Grundlagen und Auswahl

Was ist ein ROI-Rechner?

Ein ROI-Rechner setzt eine geplante Ausgabe ins Verhältnis zum erwarteten Nutzen.

Diese Übersicht ist die Auswahl: jeder Rechner vergleicht zwei konkrete Wege, nicht ein allgemeines IT-Budget. Die Kennzahl selbst erklärt das Glossar ROI.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Die Werte folgen Branchenannahmen und Ihren Eingaben.

Sie ersetzen keine Buchhaltung. Abweichungen entstehen vor allem bei Stundensätzen, Lizenzstaffeln und dem Anteil der Arbeit, den das Team nach der Einführung wirklich abgibt.

Welchen Rechner soll ich nutzen?

Starten Sie beim Entscheidungstyp im Abschnitt „So wählen Sie den passenden ROI-Rechner“.

Dort stehen die fünf Kategorien mit den jeweiligen Vergleichspaaren: Entwicklung, KI und Automatisierung, ERP und Integration, Legacy, Betrieb.

Berücksichtigen die Rechner auch nicht-monetäre Vorteile?

Die Rechner rechnen Geld.

Unabhängigkeit vom Anbieter, kürzere Durchlaufzeiten und geringeres Ausfallrisiko stehen daneben. Sie gehören in den Business Case, nicht in die Kostenkurve.

Was ist der Unterschied zwischen ROI und TCO?

ROI beschreibt den Nutzen im Verhältnis zum Einsatz, oft als Amortisationsmonat.

TCO ist die Summe aller Kosten über die Nutzungsdauer. Die Rechner legen zwei Kostenverläufe übereinander. Der Schnittpunkt ist der Break-even-Monat. Die drei Kostentreiber stehen im Abschnitt „Warum der TCO-Vergleich entscheidend ist“.

Björn Groenewold – Geschäftsführer Groenewold IT Solutions

Eingaben vor dem Termin sortieren

Wir prüfen heutige Kosten, den abgebbaren Arbeitsanteil und die Systeme, die verbunden bleiben müssen.

Finanzierung und Szenarien

Kann ich die Initialkosten über Leasing finanzieren?

Ja.

Jeder Rechner kann die Anfangsausgabe als monatliche Rate darstellen. Laufzeit, Aufschlag und der Vergleich zu einem Bankkredit stehen im Abschnitt Software-Leasing.

Gibt es Fördermittel für IT-Investitionen?

Ob ein Zuschuss die Anfangsausgabe senkt, hängt von Unternehmensgröße, Bundesland und Vorhaben ab.

Den Abgleich mit den Programmen macht der Fördergeld-Rechner.

Wie berücksichtigen die Rechner Risiken und Ungewissheiten?

Die Rechner rechnen mit Ihren Eingaben als Basis.

Für die Freigabe lohnen drei Läufe: ein vorsichtiger, ein erwarteter und ein ungünstiger mit etwa 20 Prozent Abweichung bei den größten Kostenpositionen. Bleibt schon der ungünstige Lauf positiv, ist die Richtung tragfähig.

Trägt nur der günstige Lauf, klärt ein Discovery-Workshop die offenen Annahmen.

Prüffragen vor der ersten Eingabe

Vier Prüffragen vor der ersten Eingabe

Vier Prüffragen, bevor Zahlen eingetippt werden: Entscheidungstyp, Vergleichspaar, Kosten des Status quo und Lesart des Break-even-Monats.

  1. 1. Entscheidungstyp festlegen

    Entwicklung, KI und Automatisierung, ERP und Integration, Legacy oder Betrieb. Jede Kategorie hat eine eigene Übersicht mit den zugehörigen Rechnern.

  2. 2. Vergleichspaar benennen

    Nicht ein allgemeines IT-Budget, sondern zwei Wege: zum Beispiel Lizenz gegen Eigenentwicklung oder manuelle Stunden gegen eine Schnittstelle.

  3. 3. Kosten des Status quo sammeln

    Lizenzen, Stunden, Fehler und Ausfälle aus dem letzten Jahr. Schätzungen aus dem Bauch verschieben den Break-even-Monat stärker als der Projektpreis.

  4. 4. Den Monat lesen

    Der Break-even-Monat zeigt, wann die neue Kostenkurve unter der alten liegt. Ein Prozentwert allein sagt nicht, ob das in den Planungszyklus passt.