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Hinweis zur Transparenz: Diese Branchen-Seiten zeigen unseren Branchenfokus und typische Projektszenarien. Nicht jede genannte Integration oder Ausprägung ist bereits als standardisiertes Produkt umgesetzt.

PLM-Integration für OEM und Zulieferer

CAD/PLM mit ERP und Fertigung verzahnen: einheitliche Teilenummern, Änderungsstände und Freigaben – API-first, auditierbar.

PLM-Integration für OEM und Zulieferer

PLM-Integration für OEM und Zulieferer Nachfolgend finden Sie Einsatzfelder, Leistungen und Antworten auf häufige Fragen.

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Transparenz-Hinweis: Diese Seite beschreibt typische Anforderungen und einen möglichen Projektansatz. Umfang, Integrationen und Zeitplan werden immer individuell im Discovery-Workshop validiert.

Engineering arbeitet in PLM, Einkauf und Produktion in ERP und MES. Ohne saubere Integration entstehen Medienbrüche: falsche Stücklistenstände, doppelte Artikel und verzögerte Freigaben. Wir entwickeln Integrations- und Orchestrierungsschichten, die BOMs, Änderungsstände, Dokumentenlinks und Freigabe-Workflows zwischen PLM und ERP synchron halten – mit klarem führendem System pro Datenobjekt und nachvollziehbaren Schnittstellenlogs.

Die Komplexität steigt mit der Variantenvielfalt: In der Automobilindustrie pflegen Konstruktionsteams häufig Tausende von Stücklisten-Varianten, deren Gültigkeit von Fertigungszeitraum, Werk und Kundenkonfiguration abhängt. Ohne durchgängige Integration werden diese Variantenregeln in ERP manuell nachgepflegt – fehleranfällig, zeitaufwendig und schwer zu auditieren.

Unsere Integrationslösungen definieren eindeutige Systemgrenzen: PLM führt Konstruktionsstände und technische Dokumentation, ERP führt Dispositionsdaten, Bestände und kaufmännische Angaben. Änderungen aus PLM werden über definierte Freigabeworkflows erst dann ins ERP übernommen, wenn Engineering Change Orders (ECOs) durch alle Prüfinstanzen gelaufen sind – inklusive Nachweisdokumentation für IATF- und TISAX-Audits.

Typische Herausforderungen

  • Unterschiedliche Teilenummern- und Änderungslogik zwischen PLM und ERP
  • Große Stücklisten und Varianten über Werke hinweg
  • Engineering Changes ohne ungeplante Produktionsstopps

Möglicher Lösungsansatz

Wir modellieren führende Systeme, definieren Mapping- und Konfliktregeln und setzen API- oder Event-basierte Synchronisation mit Monitoring und Reconciliation-Jobs um. Rollouts erfolgen pilotiert – mit klaren Testdaten und Rollback.

Der typische Integrationsschnitt umfasst Teilestammdaten (Nummer, Benennung, Einheit, Klassifikation), Stücklisten (Struktur, Varianten, Gültigkeiten) und Dokumente (CAD-Zeichnungen, Lastenheft-Verweise). Hinzu kommen Engineering-Change-Workflows: Wir bilden den ECO-Prozess systemübergreifend ab, sodass Freigaben in PLM automatisch den Übernahme-Trigger ins ERP auslösen – mit Prüfprotokoll und Rückmeldung an das auslösende System.

Das Monitoring zeigt tagesaktuell, ob Stücklisten-Versionen zwischen den Systemen konsistent sind. Reconciliation-Jobs laufen nächtlich und melden Abweichungen an ein zentrales Dashboard, das als Kontrollinstanz für Qualitätssicherung und IT dient. So bleibt die Integration auch bei System-Updates und PLM-Versionsmigrationen stabil und nachvollziehbar.

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Häufige Fragen

Welches System sollte bei PLM–ERP-Integration führend sein?
Das hängt vom Datenobjekt ab: typischerweise führt PLM für Konstruktionsstände und Dokumente, ERP für dispositionierte Teile und Bestände. Wir definieren pro Objekt ein führendes System und dokumentieren Ausnahmen.
Wie vermeiden wir Doppelteile und Nummernkonflikte?
Durch ein gemeinsames Mapping (Golden Record), Validierung beim Import und Abgleich-Reports. Änderungen werden versioniert und mit Freigaben gekoppelt, wo es die Prozesse verlangen.
Können bestehende PLM- und ERP-Systeme angebunden werden?
Ja. Wir nutzen Hersteller-APIs, Middleware oder ETL, abhängig von Latenz und Volumen. Wichtig ist ein belastbares Monitoring und Fehlerqueues.
Wie lange dauert eine typische PLM-Integrationsphase?
Ein erster produktiver Schnitt ist oft in wenigen Monaten möglich, wenn Stammdaten und Prozesse geklärt sind. Komplexe Multi-Werk-Szenarien benötigen längere Pilotphasen.
Welche Rolle spielt Informationssicherheit (TISAX/ISO 27001)?
Schnittstellen transportieren oft vertrauliche Konstruktionsdaten. Wir richten Verschlüsselung, Berechtigungen, Logging und ggf. Nachweise an den vereinbarten Bewertungsumfang ein.

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