Was beeinflusst die Automatisierungskosten?
Die Kosten für eine Prozess-Automatisierung hängen von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste ist die Komplexität des Prozesses: Wie viele Systeme sind beteiligt? Gibt es Ausnahmen und Sonderfälle? Werden Entscheidungen getroffen oder nur Daten kopiert?
Das Verarbeitungsvolumen beeinflusst die Architektur: Bei 10.000+ Vorgängen pro Tag sind andere Anforderungen an Skalierung und Monitoring nötig als bei 50 Vorgängen pro Woche.
Auch die vorhandene IT-Infrastruktur spielt eine Rolle: Moderne Systeme mit APIs lassen sich günstiger integrieren als Legacy-Systeme, die RPA-Bots erfordern.
RPA vs. Workflow-Automatisierung
RPA (Robotic Process Automation) simuliert menschliche Aktionen in bestehenden Systemen – Klicks, Eingaben, Copy-Paste. Ideal, wenn keine APIs verfügbar sind. Nachteile: Anfällig bei UI-Änderungen, höhere Wartungskosten.
Workflow-Automatisierung nutzt APIs und Integrationen für robustere Lösungen. Günstiger in der Wartung, aber erfordert technische Schnittstellen. Wir analysieren Ihre Systeme und empfehlen den optimalen Ansatz – oft eine Kombination aus beiden.
Typische Amortisationszeit
Die meisten Automatisierungsprojekte amortisieren sich in 6-18 Monaten. Bei hochvolumigen Prozessen mit hohem manuellem Aufwand kann der Break-even auch schon nach 3 Monaten erreicht sein.
Beispiel: Ein Prozess kostet Sie heute 4 Stunden Arbeitszeit täglich (≈ 8.000 €/Monat bei 50 €/Stunde). Eine Automatisierung für 25.000 € zzgl. MwSt. amortisiert sich in etwa 3 Monaten – danach ist jeder Monat Gewinn.


