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Make-or-Buy-Rechner Software

Make or Buy: Eigenentwicklung oder Standardsoftware kalkulieren

Vergleichen Sie Individualentwicklung mit laufenden Lizenzkosten für Standardsoftware – und sehen Sie, ab wie vielen Monaten sich die Eigenentwicklung rechnet.

Kurzantwort

Investitionsrahmen: Make-or-Buy

Der Investitionsrahmen ist 14.875 – 109.200 € zzgl. MwSt.. Nutzerzahl und Standardpassung ändern den Vergleich in diesem Rahmen.

Make-or-Buy-Rechner

Rechner wird geladen…

So entsteht der Investitionsrahmen für Make-or-Buy

Die Kalkulation folgt sechs sichtbaren Stufen. Alle Werte bleiben Planungswerte, bis Scope und Annahmen fachlich geprüft wurden.

  1. 1. Eingaben erfassen

    Der Rechner übernimmt die auf dieser Seite sichtbaren Projekt-, Mengen-, Komplexitäts- und Betriebsparameter.

  2. 2. Feste Bestandteile addieren

    Einmalige Investition und laufende Betriebsbestandteile werden getrennt addiert.

  3. 3. Multiplikatoren anwenden

    Mengen, Zeitwerte und Kostensätze werden dort multipliziert, wo das Modell Aufwand oder Vorfälle in Geldwerte überführt.

  4. 4. Spanne bilden

    Der Rechner wendet seine hinterlegten unteren und oberen Unsicherheitsfaktoren auf das Basisergebnis an; ROI-Ansichten weisen Investition und Einsparung getrennt aus.

  5. 5. Runden und kalibrieren

    Geldwerte im Ergebnis werden auf den nächsten vollen Euro gerundet. Öffentliche Projektkosten-Bestandteile werden mit dem zentral gepflegten Anzeigefaktor kalibriert.

  6. 6. Ergebnis einordnen

    Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung. Ein verbindliches Angebot setzt die Prüfung von Scope, Daten, Integrationen, Risiken und Abnahmekriterien voraus.

Enthaltene Leistungen

  • Im Rechner sichtbare Eingaben
  • Rechnerspezifische Basiswerte und Faktoren
  • Ausgewiesene einmalige und laufende Ergebnisbestandteile

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht im Rechner gewählte Anforderungen
  • Unbekannte Datenmigrationen und Drittlizenzkosten
  • Steuern, Rechtsberatung und eine verbindliche Lieferzusage

Effizienz- oder Rabattfaktor: Auf öffentliche Projektkosten-Bestandteile wird zentral der Anzeigefaktor 0,7 angewendet, damit alle Rechner auf derselben aktuell geprüften Preisbasis arbeiten. Er ist kein kundenspezifischer Rabatt; eingegebene Löhne, Umsätze und bestehende Betriebskosten werden nicht reduziert.

Warum dies kein verbindliches Angebot ist: Der Rechner kann vollständige Anforderungen, Drittabhängigkeiten, Datenqualität, rechtliche Vorgaben und Abnahmekriterien nicht abschließend prüfen.

Fachliche Verantwortung und Prüfung

Fachlich verantwortlich
Björn Groenewold
Funktion
Geschäftsführer und Softwareentwickler
Fachgebiet
Softwareentwicklung und Softwarekalkulation
Erstveröffentlichung
Zuletzt fachlich geprüft
Preisstand
September 2026

Beispielrechnungen & Szenarien

Konkrete Projektprofile mit Annahmen und Richtbudgets – hilfreich zur internen Abstimmung neben dem Rechner.

Kostenbeispiele

Alle Kostenbeispiele zu diesem Rechner

Die Anfangsinvestition lässt sich über 72 Monate verteilen. Konditionen stehen bei der Software-Finanzierung.

Make or Buy: Welcher Weg ist für Sie wirtschaftlicher?

Rechner-Gesamtspanne

14.875 – 109.200 € zzgl. MwSt.

Die Gesamtspanne wird aus den zulässigen Parametern des jeweiligen Kostenrechners abgeleitet.

Typische Projektdauer

Break-even je nach Nutzerzahl und Passung typisch nach 2–6 Jahren

Haupt-Risikotreiber

  • - Lizenzkosten nur mit Listenpreisen verglichen – Zusatzmodule und Preiserhöhungen fehlen oft in der Rechnung
  • - Eigenentwicklung ohne Wartungsbudget geplant – rund 25 % über die Laufzeit einkalkulieren
  • - Commodity-Prozesse individuell entwickelt statt differenzierende Kernprozesse – Budget am falschen Ende
Beispiel-Szenario: Logistikdienstleister mit 60 Nutzern: Die Individualentwicklung liegt im Investitionsrahmen und bildet Sonderprozesse ab. Ob sie gegen laufende Lizenzen günstiger ist, zeigt der Vergleich mit Ihren Nutzerzahlen.

Unverbindliche Indikation

Das Ergebnis ist lediglich eine unverbindliche Indikation auf Basis typischer Annahmen. Aufwand und Preis müssen für Ihr Vorhaben individuell berechnet werden.

Häufige Fragen

Make or Buy Software

Make or Buy verstehen

Wie vergleicht der Rechner Eigenentwicklung und Standardsoftware?

Der Rechner stellt die einmalige Individualentwicklung (plus einem Wartungsanteil von rund 25 % über die Laufzeit) den laufenden Lizenzkosten der Standardsoftware gegenüber – abhängig von Nutzerzahl und wie gut der Standard zu Ihren Prozessen passt.

Ergebnis ist der Zeitpunkt, ab dem die Eigenentwicklung günstiger ist.

Ab wann ist Individualentwicklung günstiger als Lizenzen?

Faustregel aus unseren Projekten: Bei 25 Nutzern und mittlerer Standard-Passung liegt der Break-even oft bei 4–6 Jahren; bei 100 Nutzern oder schlechter Passung (teure Add-ons, Workarounds) deutlich früher.

Bei wenigen Nutzern und guter Passung bleibt Standardsoftware meist die wirtschaftlichere Wahl.

Was bedeutet „Standard-Passung“ konkret?

Wie viel Ihrer Prozesse die Standardsoftware ohne Anpassung abdeckt.

Hohe Passung heißt: Standardprozesse, günstige Basis-Lizenzen (ca. 25 €/Nutzer/Monat). Niedrige Passung heißt: teure Editionen, Zusatzmodule und Handarbeit drumherum – real oft 80 €/Nutzer/Monat und mehr, wenn man alle Nebenkosten ehrlich einrechnet.

Björn Groenewold – Geschäftsführer Groenewold IT Solutions

Make-or-Buy-Entscheidung absichern

Wir bewerten Anforderungen, Standard-Kandidaten und Eigenentwicklung neutral – mit belastbaren Zahlen.

Entscheidung & Praxis

Welche Faktoren gehören neben den Kosten in die Entscheidung?

Strategische Fragen: Ist der Prozess ein Wettbewerbsvorteil (spricht für Make) oder Commodity (spricht für Buy)?

Dazu Anbieterabhängigkeit, Datenhoheit, Integrationsfähigkeit in Ihre Systemlandschaft und wie oft sich Ihre Prozesse ändern – Individualsoftware passt sich an, beim Standard passen Sie sich an.

Welche versteckten Kosten hat Standardsoftware?

Häufig unterschätzt: Preiserhöhungen bei Vertragsverlängerung, kostenpflichtige Zusatzmodule für „eigentlich selbstverständliche“ Funktionen, Aufwand für Workarounds bei Prozess-Lücken, Schnittstellen-Gebühren und der Migrationsaufwand, wenn der Anbieter das Produkt einstellt oder die Cloud-Preise anzieht.

Gibt es einen Mittelweg zwischen Make und Buy?

Ja – und oft ist er der beste: Standardsoftware für Commodity-Prozesse (Buchhaltung, E-Mail) kombiniert mit Individualentwicklung für die differenzierenden Kernprozesse.

Auch Open-Source-Basen wie Odoo mit gezielten Anpassungen verbinden niedrige Lizenzkosten mit passgenauen Prozessen.