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Delphi-Bestand: neue Schnittstellen ohne Big-Bang-Rewrite

Erweiterung einer bestehenden Delphi-Suite um REST-Anbindungen und Batch-Schnittstellen zu einem neuen CRM – Altanwendung bleibt führbar, Migration kann später folgen.

Delphi-Bestand: neue Schnittstellen ohne Big-Bang-Rewrite

Delphi-Entwicklung

Die Herausforderung

Altdaten müssen synchron zum CRM

Ein proprietäres Datenformat sollte ohne riskanten Freeze mit einem SaaS-CRM austauschen; ein Rewrite war kurzfristig nicht finanzierbar.

Unsere Lösung

Adapter-Schicht und kontrollierte Releases

Wir kapselten Export/Import in einem Service-Modul mit Retry und Audit-Log; REST-Endpunkte wurden versioniert ausgeliefert. Tests sicherten Roundtrips gegen Referenzdatensätze.

Ergebnisse

Betrieb ohne Stillstand

Der Altbestand bleibt produktiv; CRM-Projekte können zeitnah beliefert werden. Team in Ostfriesland unterstützt bei Folge-Releases.

Features

Funktionen im Überblick

  • REST-Adapter mit Authentifizierung und Protokollierung
  • Batch-Jobs mit Monitoring und manuellem Nachsteuern
  • Abwärtskompatible Datenmodelle für Pilotkunden

Häufige Fragen zu Delphi-Wartung und neuen Schnittstellen

Lohnt sich Delphi-Wartung, wenn neue Schnittstellen nötig sind?

Ja, wenn die Fachlogik im Bestand sitzt und ein Big-Bang-Rewrite zu riskant wäre. ERP, CRM, Webportale oder DATEV lassen sich oft per REST-Adapter und Middleware anbinden, ohne den Kern sofort zu ersetzen. Delphi-Entwicklung und Schnittstellen-Entwicklung werden dabei kombiniert – inkrementell statt alles auf einmal.

Was sind die Risiken eines Big-Bang-Rewrites bei Delphi?

Lange Feature-Freeze-Phasen, Datenmigration, parallele Pflege zweier Systeme und Verlust impliziter Domänenregeln aus Jahren Betrieb. Viele Projekte unterschätzen den Koordinationsaufwand zwischen Alt- und Neusystem. Inkrementelle Schnittstellen halten den Altbestand produktiv, während Legacy-Software modernisieren schrittweise folgen kann.

Wie funktioniert eine API-Fassade vor dem Delphi-Kern?

Externe Systeme sprechen REST oder JSON; die Fassade mappt auf bestehende Delphi-Logik und Datenbank. Authentifizierung, Logging, Versionierung und Fehlerbehandlung liegen zentral – der Altkern bleibt kontrolliert eingebunden. So entstehen stabile Verträge für Partner und SaaS-Tools ohne monolithischen Umbau.

Wie wird Parallelbetrieb und Stabilität beim Anbinden neuer Systeme sichergestellt?

Tests gegen Schnittstellenverträge, Staging-Umgebung, schrittweiser Rollout und Monitoring auf Latenz und Fehlerraten. Kritische Pfade werden zuerst abgesichert; Batch-Jobs erhalten Retry und Audit-Log. Für mehrere Systeme lohnt eine durchdachte Systemintegration statt Punkt-zu-Punkt-Verkabelung.

Wann ist Migration zu .NET sinnvoller als reine Delphi-Wartung?

Wenn Team-Know-how, Framework-EOL, Skalierungsgrenzen oder Integrationslast den Bestand dauerhaft ausbremsen. Dann schrittweise Extraktion einzelner Module statt „alles oder nichts“. Die Delphi-Migration zu .NET planen wir mit Pilotmodul und belastbarer Aufwandsschätzung – der Delphi-Kostenrechner liefert erste Budgetrahmen.

Projektdetails

Kontext

Softwarehaus mit langjähriger Delphi-Linienführung

Abgeschlossen

Mehrere Releases mit Abwärtskompatibilität

Technologien

Delphi 11RESTOpenSSLFireDACWindows Server

Weitere Referenzen

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