
Delphi-zu-.NET-Migration mit Feature-Parität, Datenkonvertierung und Pilotbetrieb
Für mittelständische Unternehmen: wir planen Schnittstellen und Cut-over transparent – kein stiller Produktionsstop – Entwicklung und Projektführung Made in Germany in Leer/Ostfriesland, feste Ansprechpartner, keine Offshore-Deckungslücken.
- 250+ umgesetzte Projekte
- 5,0 Sterne bei Google
- 100 % Entwicklung in Deutschland
Warum ist eine Migration von Delphi nach .NET sinnvoll?
Delphi bleibt eine starke Plattform für native Desktop-Software. Langfristig entscheiden jedoch Personalpool, Ökosystem für Bibliotheken und Ihre Integrationslandschaft: Wenn Sie Teamkapazitäten in C# oder Web-Stacks aufbauen wollen, wiederkehrende Schnittstellen zu ERP und Cloud über .NET-Ökosysteme führen oder Enterprise-Security- und Identity-Patterns (.NET, Entra ID, OIDC) konsistent nutzen möchten, kann eine Delphi Migration nach .NET die Gesamtkosten senken—ohne dass Geschäftsregeln neu erfunden werden. Wir bewerten vorab, ob eine schrittweise Aufteilung (Strangler) oder ein klar begrenztes Domänenpaket die risikoärmste Route ist.
Delphi-zu-.NET-Migrationen gelingen inkrementell — COM-Interop als Brücke vermeidet Big-Bang-Risiken.
Statt die gesamte Anwendung auf einmal zu portieren, erlaubt COM-Interop, .NET-Module schrittweise einzuführen, während bestehende Delphi-Komponenten produktiv weiterlaufen. Jeder Migrationsschritt ist damit eigenständig testbar und freigebbar — das reduziert Ausfallrisiken und schützt die eingebettete Geschäftslogik.
Wie läuft der Migrationsprozess ab?
Typischerweise starten wir mit einer belastbaren Bestandsaufnahme: Module, Datenhaltung, Oberflächenflüsse, Batchjobs und externe Schnittstellen. Danach definieren wir ein Zielbild—etwa WinForms oder WPF für klassische Rich-Desktop-Arbeit, Blazor für browserbasierte Oberflächen bei verteilten Teams oder .NET MAUI, wenn Sie eine gemeinsame UI über Windows und weitere Geräteklassen suchen. Migrationsschritte werden so geschnitten, dass produktive Releases erhalten bleiben: kritische Domänen zuerst, automatisierte Tests wo möglich, Datenmigration mit Abgleichen und dokumentierten Schnittstellenverträgen.
Was passiert mit Drittanbieter-Komponenten (DevExpress, TMS, FastReport)?
Komponentenhersteller mit .NET-Pendants ermöglichen oft eine strategische 1:1-Fortführung oder eine kontrollierte Alternativwahl (Reporting: SSRS, DevExpress Reporting; Raster/Treelist: jeweilige .NET-Pakete). Wo keine direkte Entsprechung existiert, kapseln wir UI-Funktionen und ersetzen sie inkrementell. Reports und Drucklayouts werden nicht „blind“ konvertiert—Layout und Randfälle werden mit Fachabteilungen abgestimmt. COM- und ActiveX-Bausteine ersetzen wir durch unterstützte .NET-Alternativen oder gekapselte Interop-Grenzen mit klarem Auslaufplan.
Welche .NET-Zielarchitektur passt zu meinem Projekt (WinForms, WPF, Blazor, MAUI)?
| Kriterium | WinForms (Desktop) | WPF (Desktop, modern) | Blazor (Web) | .NET MAUI (Cross-Platform) |
|---|---|---|---|---|
| Ähnlichkeit zu Delphi VCL | Sehr hoch: ereignisgetriebene Designer, schnelle Screens | Mittel: MVVM, stärkeres Data-Binding | Niedriger: Web-Paradigma, anderes Layoutmodell | Mittel: ein UI-Stack für mehrere Geräte |
| Lernkurve für Teams | Gering für klassische Desktop-Teams | Mittel (XAML, MVVM) | Mittel bis höher (Web, Hosting) | Mittel (Plattform-Feinschliff) |
| Zukunftssicherheit | Stabil, aber UI-Modernität begrenzt | Hoch für Windows-Desktop | Hoch für browserzentrische Roadmaps | Abhängig von Nutzungsszenario |
| Plattformunabhängigkeit | Windows-fokussiert | Primär Windows | Client über Browser | Breiter Geräte-Mix möglich |
| UI-Modernität | Klassisch, funktional | Sehr flexibel (Styles, Animation) | Modern für verteilte Nutzer | Modern, abhängig von Plattform-Politik |
Was kostet eine Delphi-zu-.NET-Migration?
Kosten hängen von Umfang der Domäne, Datenmigration, Reportlandschaft und Schnittstellen ab—nicht von einem festen Line-of-Code-Preis. Wir liefern nach Erstanalyse eine Phasierung mit belastbaren Ranges und optionalen Festpreisen für klar umrissene Pakete. Orientierung für Budgetplanung bieten unsere allgemeinen Kostenrahmen; vertiefend zur Delphi-Thematik verlinken wir auf die Seite Delphi Entwicklung. Für Daten- und BI-Themen ergänzend Datenbank & Business Intelligence.
Typische Abhängigkeiten im Überblick
Datenhaltung migrieren wir von BDE oder älteren ADO-Pfaden hin zu Entity Framework Core oder alternativ Dapper, je nach Performance- und Teamprofil. Reporting mit Crystal Reports oder älteren Viewern ordnen wir SSRS, DevExpress Reporting oder andere nachhaltige Ziele zu—inklusive Layout- und Drilldown-Workshops. COM- und ActiveX-Komponenten ersetzen wir durch .NET-NuGet-Pakete oder gekapselte Dienste mit definierten Grenzen, damit keine verdeckten Prozessabhängigkeiten in Produktion bleiben.
Bis zu 50% Ihrer Investition über BAFA/KfW
Prüfen Sie mit unserem Fördergeld-Rechner, welche staatlichen Zuschüsse für Ihr Vorhaben verfügbar sind.