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On-Premise vs Cloud – wo hosten Sie Ihre Software?

Vergleich der Hosting-Modelle: Kosten, Sicherheit, Skalierbarkeit und Kontrolle.

On-Premise vs Cloud: Die richtige Hosting-Entscheidung

On-Premise oder Cloud? Diese Frage stellt sich bei jeder neuen Software-Einführung und bei der Modernisierung bestehender Systeme. Beide Modelle haben ihre Berechtigung – die richtige Wahl hängt von Ihren Anforderungen an Sicherheit, Kosten, Skalierbarkeit und Kontrolle ab.

On-Premise-Hosting bedeutet, dass Ihre Software auf eigenen Servern in Ihrem Rechenzentrum läuft. Sie haben volle Kontrolle über Hardware, Daten und Zugriff. Das ist besonders relevant für Unternehmen mit strengen Compliance-Anforderungen (Banken, Gesundheitswesen, Behörden), sensiblen Daten oder bestehender IT-Infrastruktur. Die Nachteile: höhere Anfangsinvestition, Wartungsaufwand und begrenzte Skalierbarkeit. Sie brauchen ein IT-Team, das Server, Backups, Updates und Sicherheit managt.

Cloud-Hosting (AWS, Azure, Google Cloud) bietet Flexibilität und schnelles Time-to-Market. Sie zahlen nur, was Sie nutzen, können bei Bedarf sofort skalieren und profitieren von der Infrastruktur großer Anbieter. Für Startups, wachsende Unternehmen und Projekte mit variablen Anforderungenist Cloud oft die bessere Wahl. Die Risiken: potentielles Vendor Lock-in, laufende Kosten, die bei Wachstum explodieren können, und die Notwendigkeit, dem Anbieter zu vertrauen.

Unsere Empfehlung: Denken Sie nicht in Schwarz-Weiß. Hybrid-Cloud-Architekturen kombinieren das Beste beider Welten: Sensible Daten und Kernprozesse bleiben On-Premise, während weniger kritische Workloads und Skalierungsspitzen in die Cloud wandern. Wir beraten Sie herstellerneutral und entwickeln Lösungen, die zu Ihrer Strategie passen – ob reine Cloud, On-Premise oder Hybrid.

Vergleich im Überblick

KriteriumOn-PremiseCloud
AnfangsinvestitionHoch (Hardware, Lizenzen)Niedrig (Pay-as-you-go)
Laufende KostenVorhersehbar, oft günstiger bei SkalierungVariabel, kann bei Wachstum teuer werden
SkalierbarkeitBegrenzt, Hardware-Beschaffung nötigSofort, elastisch
DatenkontrolleVolle Kontrolle, Daten im HausBeim Anbieter, Vertrauen nötig
Compliance (DSGVO)Einfacher bei sensiblen DatenEU-Cloud möglich, aber Prüfung nötig
WartungsaufwandHoch (eigenes IT-Team nötig)Niedrig (managed)
VerfügbarkeitSelbst verantwortlichSLAs bis 99,99%
Vendor Lock-inGeringRisiko bei proprietären Services
Disaster RecoveryEigene Lösung nötigOft integriert, Multi-Region möglich
Time-to-MarketLangsamer (Beschaffung, Setup)Schnell (Minuten bis Stunden)

Wann On-Premise sinnvoll ist

  • Strenge Compliance-Anforderungen – Banken, Gesundheitswesen, Behörden mit Audit-Pflichten
  • Hochsensible Daten – Patientendaten, Finanzdaten, Staatsgeheimnisse
  • Bestehende Infrastruktur – Rechenzentrum vorhanden, IT-Team aufgebaut
  • Vorhersehbare, konstante Last – keine Skalierungsspitzen
  • Langfristige Kostenoptimierung – bei großem Volumen oft günstiger

Wann Cloud sinnvoll ist

  • Schnelles Time-to-Market – Startup, MVP, neue Produkte
  • Variable oder wachsende Last – Skalierung nach Bedarf
  • Kein eigenes IT-Team – Managed Services statt Eigenverantwortung
  • Globale Präsenz – Multi-Region-Deployment für internationale Nutzer
  • Niedrige Anfangsinvestition – OpEx statt CapEx bevorzugt

Die Hybrid-Option

Viele Unternehmen entscheiden sich für eine Hybrid-Cloud-Strategie:

  • Kern-Datenbank On-Premise – sensible Daten bleiben im Haus
  • Frontend und APIs in der Cloud – Skalierbarkeit für Endnutzer
  • Cloud-Bursting für Lastspitzen – zusätzliche Kapazität bei Bedarf
  • Disaster Recovery in der Cloud – Backup-Standort ohne eigenes zweites RZ

Total Cost of Ownership (TCO)

Die Kostenrechnung ist komplexer als "Cloud ist billiger":

On-Premise Kosten

  • • Hardware (Server, Storage, Netzwerk)
  • • Software-Lizenzen (OS, Datenbank, etc.)
  • • Strom, Kühlung, Fläche
  • • IT-Personal für Wartung
  • • Ersatzteile, Erneuerung alle 3-5 Jahre

Cloud Kosten

  • • Compute (CPU, RAM pro Stunde)
  • • Storage (pro GB/Monat)
  • • Data Transfer (Egress-Gebühren!)
  • • Managed Services (DB, Cache, etc.)
  • • Support-Pläne

Faustregel: Cloud ist günstiger bei kleinem Umfang und variablen Anforderungen. On-Premise wird ab einer gewissen Größe und bei stabiler Last oft wirtschaftlicher.

On-Premise, Cloud oder Hybrid?

Wir analysieren Ihre Anforderungen und empfehlen die optimale Strategie – herstellerneutral und mit Blick auf Ihre langfristigen Ziele.

Nächster Schritt

Noch unsicher bei der Wahl? Wir beraten neutral.

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On-Premise vs Cloud | Software-Hosting Vergleich 2026