Vergleich im Überblick
| Kriterium | Inhouse-Team | Externe Agentur |
|---|---|---|
| Anfangskosten | Hoch (Recruiting, Onboarding) | Projekt-basiert, planbar |
| Laufende Kosten | Gehälter, Sozialabgaben, Overhead | Nur bei Bedarf |
| Kontrolle & Steuerung | Direkter Zugriff, tägliche Abstimmung | Über Projektmanagement |
| Wissensaufbau | Bleibt im Unternehmen | Beim Partner, Dokumentation nötig |
| Skalierbarkeit | Begrenzt (Recruiting dauert) | Schnell hoch- und runterskalierbar |
| Technologie-Breite | Begrenzt auf Team-Skills | Zugriff auf diverses Know-how |
| Verfügbarkeit | Urlaub, Krankheit, Fluktuation | Vertretung im Team |
| Langfristige Bindung | Kontinuität möglich | Projektweise, Wechsel möglich |
| Kulturelle Integration | Volle Integration | Externe Partner |
| Time-to-Start | Monate (Recruiting) | Wochen |
Wann ein Inhouse-Team sinnvoll ist
- Software ist Kerngeschäft – Sie sind ein Tech-Unternehmen oder SaaS-Anbieter
- Langfristiger, kontinuierlicher Bedarf – dauerhaft 3+ Entwickler ausgelastet
- Tiefes Domänenwissen nötig – komplexe Geschäftsprozesse, die nur Insider verstehen
- Maximale Kontrolle gewünscht – schnelle Reaktion, direkter Zugriff
- Wettbewerbsvorteil durch Technologie – proprietäre Lösungen als Differenzierung
Wann eine Agentur sinnvoll ist
- Projektbasierter Bedarf – einmalige oder seltene Entwicklungsprojekte
- Schneller Start – keine Zeit für monatelanges Recruiting
- Spezialkompetenz gefragt – Legacy-Migration, KI, Mobile, spezielle Technologien
- Variable Auslastung – mal viel, mal wenig Entwicklungsbedarf
- Kapazitätsengpass – Inhouse-Team überlastet, zusätzliche Hände nötig
Das Hybrid-Modell
Viele erfolgreiche Unternehmen kombinieren beide Ansätze:
- Interner Tech-Lead / Architekt – steuert Strategie und Qualität
- Kern-Team inhouse – für Kernfunktionen und Domänenwissen
- Agentur für Skalierung – bei Kapazitätsspitzen oder Spezialprojekten
- Gemeinsames Code-Repository – Wissenstransfer und Qualitätssicherung
Kostenvergleich
Inhouse-Team (1 Entwickler/Jahr)
- • Gehalt: 55.000 – 85.000 €
- • Arbeitgeber-Nebenkosten: ~30%
- • Equipment, Lizenzen: 3.000 – 5.000 €
- • Weiterbildung: 2.000 – 5.000 €
- • Recruiting (anteilig): 5.000 – 15.000 €
- Gesamt: ~85.000 – 130.000 €/Jahr
Agentur (äquivalente Leistung)
- • Stundensatz: 90 – 150 €
- • Bei 1.500 produktiven Std./Jahr:
- • Untergrenze: 135.000 €
- • Obergrenze: 225.000 €
- • Aber: nur bei tatsächlichem Bedarf
- Flexibel nach Aufwand
Fazit: Bei kontinuierlicher Vollauslastung ist Inhouse oft günstiger. Bei variablem Bedarf oder kurzfristigen Projekten kann eine Agentur wirtschaftlicher sein.
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Als deutsche Agentur arbeiten wir als verlängerte Werkbank oder als Spezialisten für komplexe Projekte. Wir ergänzen Ihr Team – oder übernehmen komplett.