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Ransomware ist Schadsoftware, die Daten oder Systeme verschluesselt und ein Loesegeld (Ransom) fuer die Entschluesselung fordert.
Ransomware gehoert zu den gefaehrlichsten und teuersten Cyberbedrohungen unserer Zeit. Angreifer verschluesseln Unternehmensdaten und fordern Loesegeld fuer deren Freigabe – oft in Millionenhoehe. Die Angriffe treffen Unternehmen jeder Groesse: vom Handwerksbetrieb ueber Krankenhaeuser bis hin zu Konzernen und kritischer Infrastruktur. Praeventive Schutzmassnahmen und eine durchdachte Backup-Strategie sind die beste Verteidigung gegen diese wachsende Bedrohung.
Ransomware ist eine Art von Schadsoftware (Malware), die den Zugang zu Daten oder IT-Systemen blockiert, indem sie Dateien verschluesselt oder den gesamten Rechner sperrt. Anschliessend wird ein Loesegeld (englisch: Ransom) gefordert, meist in Kryptowaehrungen wie Bitcoin, um die Nachverfolgung zu erschweren. Moderne Ransomware-Gruppen betreiben sogenannte 'Double Extortion': Neben der Verschluesselung werden Daten vorab exfiltriert und mit deren Veroeffentlichung gedroht, falls nicht gezahlt wird. 'Triple Extortion' ergaenzt DDoS-Angriffe als zusaetzlichen Druckhebel. Ransomware-as-a-Service (RaaS) hat die Einstiegshuerden fuer Kriminelle gesenkt: Auf Darknet-Marktplaetzen koennen auch technisch wenig versierte Taeter fertige Ransomware-Kits kaufen. Die durchschnittliche Loesegeld-Forderung liegt bei KMU bei mehreren Hunderttausend Euro, bei Konzernen im zweistelligen Millionenbereich.
Der haeufigste Infektionsweg ist Phishing: Ein Mitarbeiter oeffnet einen infizierten E-Mail-Anhang oder klickt auf einen manipulierten Link. Alternativ nutzen Angreifer ungepatchte Sicherheitsluecken in Software oder Remote-Desktop-Zugaenge mit schwachen Passwoertern. Nach dem initialen Zugang bewegt sich die Malware lateral durch das Netzwerk, um moeglichst viele Systeme zu kompromittieren. Vor der Verschluesselung werden oft Backups gezielt geloescht oder verschluesselt. Dann werden alle erreichbaren Dateien mit starker Verschluesselung (AES-256, RSA) gesperrt. Eine Loesegeldforderung mit Zahlungsanweisungen erscheint auf dem Bildschirm. Ohne den Entschluesselungsschluessel sind die Daten unbrauchbar.
WannaCry (2017): Weltweiter Ransomware-Angriff, der ueber 200.000 Systeme in 150 Laendern infizierte, darunter den britischen National Health Service (NHS) und Deutsche Bahn.
Kaseya-Angriff (2021): Ueber eine Luecke in IT-Management-Software wurden gleichzeitig Hunderte von Unternehmen weltweit mit Ransomware infiziert (Supply-Chain-Angriff).
Conti gegen Krankenhaeuser: Ransomware-Angriffe auf Kliniken fuehrten zu Operationsverschiebungen und Patientenverlegungen – mit potenziell lebensbedrohlichen Folgen.
KMU-Angriff: Ein mittelstaendisches Produktionsunternehmen verliert durch Ransomware den Zugang zu Auftraegen, Konstruktionszeichnungen und ERP-Daten. Zwei Wochen Produktionsstillstand.
Double Extortion bei einem Finanzdienstleister: Kundendaten werden vor der Verschluesselung exfiltriert. Neben dem Loesegeld droht die Veroeffentlichung sensibler Finanzdaten.
Backup-Strategie: Die 3-2-1-Regel (3 Kopien, 2 Medien, 1 Offsite) mit unveraenderbaren (immutable) Backups als letzter Verteidigungslinie
Endpoint Detection & Response (EDR): KI-basierte Erkennung von verdaechtigem Verhalten auf Endgeraeten, bevor die Verschluesselung beginnt
Netzwerksegmentierung: Isolation kritischer Systeme, damit sich Ransomware nicht lateral durch das gesamte Netzwerk ausbreiten kann
Incident-Response-Plan: Vordefinierter Ablauf fuer den Ernstfall: Wer tut was, wer wird informiert, wie werden Systeme wiederhergestellt
Security-Awareness-Training: Schulung aller Mitarbeiter im Erkennen von Phishing-E-Mails als haeufigster Infektionsvektor
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