Viele Unternehmen schieben die Auseinandersetzung mit alternden IT-Systemen so lange vor sich her, bis ein kritischer Ausfall, ein Sicherheitsvorfall oder der Ausstieg eines Schlüsselmitarbeiters sie zum Handeln zwingt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Optionen oft eingeschränkt und die Kosten deutlich höher als bei einer frühzeitigen, planvollen Analyse. Eine Legacy-Code-Analyse in 5 Tagen liefert die Entscheidungsgrundlage, die Sie brauchen: Sie erfahren nicht nur, wo die größten Risiken liegen, sondern auch, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen sollten und mit welchem Budgetrahmen Sie rechnen müssen. Das verhindert teure Fehlentscheidungen – etwa teure Neuentwicklungen, die sich später als unnötig erweisen, oder teure Notfall-Migrationen unter Zeitdruck.
Der Risiko-Report ist dabei bewusst so aufgebaut, dass sowohl technische Verantwortliche als auch die Geschäftsführung davon profitieren. Während Entwickler und IT-Leiter die detaillierten Code-Metriken, Architekturdiagramme und technischen Handlungsempfehlungen nutzen können, fasst die Management-Summary das Wesentliche auf einer Seite zusammen: Gesamtrisiko des Systems, empfohlene Strategie (Weiterbetrieb, schrittweise Modernisierung oder Ersatz), grober Investitionsrahmen und erwarteter Nutzen. So können Sie fundiert mit dem Vorstand oder den Gesellschaftern sprechen, ohne in technische Tiefen einsteigen zu müssen – und ohne dass unklare Ängste oder übertriebene Hoffnungen die Entscheidung prägen.
Die Analyse ist bewusst unabhängig von einer Folgebeauftragung konzipiert. Sie erhalten ein vollständiges, nachvollziehbares Ergebnis, das Sie auch an andere Dienstleister oder Ihre eigene IT-Abteilung weitergeben können. Viele Kunden nutzen den Report zunächst intern, um Prioritäten zu setzen und Budget zu beantragen; andere beauftragen uns im Anschluss mit der konkreten Modernisierung oder Migration. In jedem Fall haben Sie nach 5 Tagen Klarheit – und können entscheiden, ob und mit wem Sie den nächsten Schritt gehen wollen. Das reduziert das Risiko von Lock-in-Effekten und sorgt für maximale Transparenz in einer Phase, in der viele Unternehmen sich besonders verletzlich fühlen.
Der schriftliche Risiko-Report umfasst in der Regel 40 bis 60 Seiten und ist in mehrere Kapitel gegliedert. Nach einer kurzen Einleitung und der Beschreibung der analysierten Systeme folgt die technische Bestandsaufnahme: Welche Programmiersprachen, Frameworks und Datenbanken kommen zum Einsatz? Welche Versionen sind im Einsatz, und welche davon sind bereits End-of-Life oder haben kritische Sicherheitslücken? Diese Übersicht allein bringt vielen IT-Verantwortlichen erstmals Klarheit über den tatsächlichen Zustand der Anwendungslandschaft.
Im Kern des Reports stehen die Code-Qualitätsmetriken und die Risiko-Bewertung. Für jede Komponente oder jedes Modul werden Kennzahlen wie zyklomatische Komplexität, Abhängigkeitsgrad und Testabdeckung ermittelt und in einer Heatmap visualisiert. Darauf aufbauend erfolgt die Einordnung in Risikoklassen: Welche Bereiche sind kritisch und sollten zuerst angegangen werden? Wo ist die technische Schuld noch beherrschbar? Wo empfiehlt sich eher Weiterbetrieb mit gezielten Patches als eine große Migration? Zu jeder Empfehlung liefern wir grobe Aufwandsschätzungen und priorisierte Handlungsoptionen, sodass Sie Ressourcen und Budget gezielt einsetzen können.
Ein separates Kapitel widmet sich der Architektur: Wie hängen die einzelnen Systeme und Module zusammen? Wo existieren versteckte Abhängigkeiten oder zirkuläre Referenzen? Welche Schnittstellen sind kritisch für den Betrieb? Das daraus resultierende Architekturdiagramm dient oft als erste gemeinsame Sprache zwischen Fachabteilung, IT und externen Partnern. Abschließend enthält der Report eine Management-Summary auf einer Seite – formuliert so, dass auch Nicht-Techniker die Kernaussagen verstehen und für Entscheidungen nutzen können. Die mündliche Präsentation am fünften Tag vertieft die wichtigsten Punkte und gibt Raum für Rückfragen zu allen Empfehlungen.