B2B-Onlineshop mit Variantenlogik und Mandantenpreisen
Headless-Shop mit kundenspezifischen Preislisten, Freigaben für Spezialartikel und SAP-gestützter Verfügbarkeit – Performance und SEO berücksichtigt. Mandantenpreise, Variantenlogik und ERP-Rücksync ermöglichen B2B-Self-Service ohne Medienbruch. Konfiguratoren und Elasticsearch-Facetten halten auch große Variantenkataloge bedienbar; Redis entlastet ERP-Abfragen bei Stammkunden-Logins.
B2B-Onlineshop mit Variantenlogik und Mandantenpreisen
Onlineshop & E-Commerce
Die Herausforderung
Verschiedene Preise und Freigaben pro Kunde
Der Handel arbeitet mit Rahmenverträgen, Staffeln und Sonderkonditionen. Ein Standard-B2C-Shop konnte die Logik nicht abbilden; ERP-Daten mussten täglich konsistent bleiben.
Vertrieb und Innendienst pflegten Preise parallel in Excel und ERP – Abweichungen führten zu Reklamationen und manuellen Gutschriften.
Unser Shop sollte Verträge abbilden – nicht nur einen Katalog mit Listenpreis.
Varianten, Konfiguratoren und Suchperformance
Technische Artikel mit tausenden Varianten belasteten Suche und Filter. Konfiguratoren mussten Regeln aus dem ERP respektieren, ohne jede Kombination vorzuhalten.
Langsame Listing-Seiten und unvollständige Facetten gefährdeten SEO-Rankings und B2B-Self-Service-Akzeptanz bei Stammkunden.
Technische Großhandelskunden vergleichen Online-Preise mit Rahmenvertrags-PDFs – Abweichungen führen zu Reklamationen und Vertrauensverlust.
Zielbild: Self-Service mit mandantenscharfer Logik
Wiederholkunden sollen standardisiert online bestellen; Sonderpositionen durchlaufen Freigaben. Verfügbarkeit und Preise kommen aus dem ERP – der Shop bleibt schnell und SEO-fähig.
Innendienst soll Freigaben und Ausnahmen steuern, ohne jeden Warenkorb manuell zu prüfen.
Technische Großhandelskunden erwarten dieselbe Preislogik wie im Rahmenvertrag – sichtbar unmittelbar nach Login.
Vertrieb wollte Conversion messen und SEO-Rankings verbessern, ohne die ERP-Preislogik zu vereinfachen.
Konfiguratoren sollten ungültige Kombinationen früh blockieren, statt fehlerhafte Bestellungen ins ERP zu schicken.
Such- und Filterlogik muss technische Attribute für Großbestellungen zuverlässig abbilden.
Peak-Zeiten während Kampagnen dürfen ERP-Preisabfragen nicht zum Flaschenhals machen.
Migration bestehender B2B-Konten soll schrittweise ohne Bestellunterbrechung möglich sein.
Unsere Lösung
Shop- und Preislogik
Headless-Architektur und Preismodell
Wir haben eine explizite Modellierung von Kundengruppen, Listenpreisen und Aufschlägen umgesetzt; kritische Bestellungen durchlaufen Freigaben im Portal. Der Shop-Frontend nutzt eine schnelle Products-API mit Caching.
Umsetzung im Rahmen Onlineshop-Erstellung; Hintergrund zur Digitalisierung im Blog Digitalisierung.
Phase 1: Katalog, Suche und Mandantenpreise
Elasticsearch indexiert Varianten und technische Attribute; Redis cached kundenspezifische Preislisten. Next.js liefert SEO-strukturierte Listing- und Detailseiten.
Pilotkunden migrierten gestaffelt; Parallelbetrieb mit Fax/E-Mail für Übergangszeit.
Technische Attribute und Zertifikats-URLs werden beim Index-Update mit Elasticsearch synchron gehalten.
Staging-Umgebung spiegelt ERP-Schnittstellen für realistische Preis- und Verfügbarkeitstests vor Go-Live.
Phase 2: Freigaben, Zahlung und ERP-Rücksync
Freigabe-Workflows für kritische Positionen laufen im Portal; Stripe Connect bildet Zahlungsflüsse ab. Bestellungen werden idempotent ins ERP übergeben.
Innendienst sieht offene Freigaben in einer Queue mit SLA-Hinweis; abgelehnte Positionen bleiben kommentiert im Warenkorb.
Nachtläufe gleichen Bestandsreservierungen ab, wenn ERP-Events während des Tages verzögert eintreffen.
Wenn der Preis stimmt und die Freigabe dokumentiert ist, darf der Auftrag ohne Telefonat durchlaufen.
Ergebnisse
Selbstbedienung statt Fax und E-Mail-Ketten
Wiederholkunden bestellen standardisiert online; Sonderfälle bleiben steuerbar. Ladezeiten und strukturierte Daten unterstützen SEO und Conversion.
Innendienst bearbeitet weniger manuelle Bestellübernahmen; Fehlpreise durch veraltete Listen sanken messbar.
Vertrieb nutzt Freigabe-Queue statt E-Mail-Ketten für kritische Sonderpositionen.
Stammkunden bestätigten in Pilot-Feedback, dass Preislogik dem Rahmenvertrag entspricht.
KPIs nach Go-Live
Anteil Online-Bestellungen stieg; durchschnittliche Bearbeitungszeit für Standardpositionen sank gegenüber dem Vorjahr.
Conversion und Wiederkaufrate bei Rahmenvertragskunden verbesserten sich durch schnellere Listing- und Checkout-Pfade.
Core Web Vitals blieben nach Kampagnenstart im grünen Bereich; SEO-Traffic auf technische Kategorieseiten stieg messbar.
Redis-Cache für Mandantenpreise entlastet ERP-Abfragen bei Stammkunden-Logins während Peak-Zeiten.
Konfigurator-Validierung gegen ERP-Stammdaten verhindert fehlerhafte Bestellungen vor Freigabe-Queue.
Elasticsearch-Facetten und Redis-Cache halten Listing-Seiten auch bei Stammkunden-Peaks performant.
Strukturierte Produktdaten unterstützen SEO und technische Filter für Großbestellungen im B2B-Katalog.
Entwicklung und Betrieb erfolgten durch Groenewold IT Solutions in Deutschland – headless Shop mit ERP-Anbindung Made in Germany.
Preis- und Berechtigungsmodell
Kundengruppen und Staffeln
Rahmenverträge, Mindestmengen und Aufschläge sind explizit modelliert; der Shop berechnet nur sichtbare, erlaubte Preise pro Login.
Rabattstaffeln und Sonderkonditionen werden beim Login aus dem ERP geladen und im Redis-Cache zwischengespeichert.
Freigaben und Audit
Kritische Positionen erfordern Innendienst-Freigabe mit Protokoll; abgelehnte Zeilen bleiben im Warenkorb mit Begründung.
Performance und ERP-Konsistenz
Caching und Invalidierung
Preis- und Verfügbarkeits-Caches invalidieren gezielt bei ERP-Events; Nachtläufe gleichen Restbestände ab.
SEO und strukturierte Daten
Technische Attribute fließen in strukturierte Daten für bessere Auffindbarkeit; Core Web Vitals wurden vor Go-Live gemessen.
Kategorieseiten und Facetten-Suche sind für Crawler und interne Suche gleichermaßen optimiert.
B2B-Onboarding und Kundenmigration
Gestaffelte Kundenfreischaltung
Wiederholkunden erhielten Zugang in Wellen; Innendienst begleitete erste Bestellungen und prüfte Preis- und Freigabelogik.
Parallelbetrieb mit Fax und E-Mail blieb für Übergangszeit möglich, bis Self-Service-Quote Zielwerte erreichte.
Varianten-Konfigurator und ERP-Regeln
Konfiguratoren validieren Kombinationen gegen ERP-Stammdaten; ungültige Varianten werden im UI mit Begründung blockiert.
Technische Datenblätter und Zertifikate hängen an Artikelvarianten und sind im Shop downloadbar.
Parallelbetrieb mit Fax und E-Mail blieb für Übergangszeit möglich, bis Self-Service-Quote Zielwerte erreichte.
Innendienst begleitete erste Bestellungen und prüfte Preis- und Freigabelogik pro Kundenwelle.
SEO und Kampagnen-Readiness
Core Web Vitals
Listing- und Checkout-Pfade wurden vor Kampagnenstart auf Core Web Vitals geprüft.
Strukturierte Daten für technische Attribute unterstützen Auffindbarkeit im B2B-Katalog.
Mandantenpreise unter Last
Redis-Cache entlastet ERP-Abfragen bei Stammkunden-Logins während Peak-Zeiten.
Invalidierung bei ERP-Events hält Preislisten konsistent ohne manuelle Listenpflege.
Innendienst begleitete erste Bestellwellen mit dokumentierter Freigabe- und Preislogik.
Features
Funktionen im Überblick
- Mandantenfähige Preis- und Rabattlogik
- Freigabe-Workflows für kritische Positionen
- Suche und Filter über Elasticsearch
- Zahlungsanbindung und Avisierung an ERP-Prozesse
- Headless-Frontend mit Redis-Caching für kundenspezifische Preislisten
- Stripe Connect und idempotente ERP-Bestellübernahme
- Konfigurator-Validierung gegen ERP-Stammdaten und technische Attribute
- SEO-strukturierte Listing-Seiten mit Core-Web-Vitals-Messung vor Kampagnenstart
Häufige Fragen zum B2B-Onlineshop mit Varianten und Mandantenpreisen
Worin unterscheidet sich B2B-Shop-Logik von einem B2C-Shop?
Kundengruppen, Mandantenpreise, Mindestmengen, Freigabe-Workflows, Rahmenverträge und ERP-Synchronisation – nicht nur Warenkorb und Checkout. Ein Standard-B2C-Shop bildet Staffelpreise und kundenspezifische Konditionen selten ab. Technische Basis ist oft Webentwicklung mit headless Architektur und klarer Preis-API.
Wie wird der Shop an ERP oder Warenwirtschaft angebunden?
Stammdaten, Preise, Verfügbarkeit und Bestellungen über definierte Schnittstellen – REST, Middleware oder Batch. Führendes System und Konfliktregeln werden vorab festgelegt. Dafür kombinieren wir Schnittstellen-Entwicklung mit ERP-Einführung bzw. bestehender Warenwirtschaft.
Was leistet Varianten- und Konfiguratorlogik im B2B?
Regeln für Optionen, Ausschlüsse, Staffelpreise und technische Validierung – abhängig von Produktgruppe und Kundenvertrag. Falsche Konfigurationen werden vor Bestellung abgefangen; Sonderartikel durchlaufen Freigaben im Portal statt undokumentierter E-Mail-Ketten.
Wie hoch ist typischer Projektaufwand für einen B2B-Shop?
Abhängig von ERP-Tiefe, Preislogik, Rollenmodell und Migration – von schlankem Portal bis voll integrierter Handelsplattform. MVP-Ansatz reduziert Risiko: Kernprozesse zuerst, Erweiterungen iterativ. Der Onlineshop-Kostenrechner und ROI-Rechner E-Commerce liefern erste Budgetrahmen.
Wie läuft Datenmigration und Preislogik-Übernahme?
Bereinigung von Artikel-, Kunden- und Preisdaten vor Go-live; Testbestellungen mit realen Szenarien. Preislogik wird mit Vertrieb validiert – technisch korrekt heißt nicht automatisch vertrieblich richtig. Individuelle Sonderfälle planen wir über individuelle Softwareentwicklung.
Projektdetails
Branche
Abgeschlossen
Go-Live mit gestaffelter Kundenmigration
Technologien
Weitere Referenzen
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