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Ein Cyberangriff, bei dem Tausende kompromittierte Geräte gleichzeitig massenhaft Anfragen an ein Zielsystem senden, um es durch Überlastung lahmzulegen.
DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) gehören zu den häufigsten und gefürchtetsten Cyberbedrohungen. Im Jahr 2025 wurden weltweit über 15 Millionen DDoS-Angriffe registriert – mit steigender Tendenz. Ein erfolgreicher DDoS-Angriff kann Websites, APIs und gesamte IT-Infrastrukturen minutenlang bis tagelang lahmlegen und verursacht durchschnittlich Kosten von 20.000-40.000 EUR pro Stunde Downtime. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbereitung und modernen Schutzmechanismen lassen sich DDoS-Angriffe wirksam abwehren.
Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist eine Cyberattacke, bei der ein Angreifer ein Netzwerk aus kompromittierten Geräten (Botnet) nutzt, um ein Zielsystem mit einer Flut von Anfragen zu überlasten. Im Gegensatz zu einem einfachen DoS-Angriff (von einem einzelnen Rechner) kommen DDoS-Anfragen von Tausenden bis Millionen verteilten Quellen, was die Abwehr deutlich erschwert. Man unterscheidet drei Angriffstypen: Volumetrische Angriffe (z. B. UDP Flood) überlasten die Bandbreite, Protokoll-Angriffe (z. B. SYN Flood) erschöpfen Server-Ressourcen, und Anwendungsschicht-Angriffe (z. B. HTTP Flood) zielen auf spezifische Web-Anwendungen. Moderne Angriffe kombinieren häufig alle drei Typen.
Ein Angreifer baut zunächst ein Botnet auf – ein Netzwerk aus kompromittierten Computern, IoT-Geräten (Kameras, Router) oder Cloud-Instanzen. Über einen Command-and-Control-Server gibt der Angreifer den Befehl zum Angriff. Alle Bots senden gleichzeitig Anfragen an das Zielsystem: Bei volumetrischen Angriffen bis zu mehreren Terabit pro Sekunde an Datenverkehr. Der Zielserver oder die vorgelagerte Netzwerkinfrastruktur wird überlastet, legitime Nutzer können den Dienst nicht mehr erreichen. Moderne DDoS-Angriffe nutzen Amplification-Techniken (z. B. DNS Amplification), bei denen kleine Anfragen große Antworten erzeugen und so den Angriffstraffic vervielfachen.
Der Mirai-Botnet-Angriff 2016 nutzte Hunderttausende IoT-Geräte und legte DNS-Provider Dyn lahm – Twitter, Netflix, Reddit und Spotify waren stundenlang nicht erreichbar.
Ein deutscher Onlineshop wird während der Black-Friday-Woche mit einem 50-Gbit/s-Angriff attackiert – dank Cloudflare DDoS Protection bleibt der Shop erreichbar und der Angriff wird abgewehrt.
Ein Wettbewerber beauftragt einen DDoS-as-a-Service für 50 EUR und legt die Website eines Konkurrenten für mehrere Stunden lahm – ein wachsendes Problem der Cyberkriminalität.
Ein Gaming-Server wird mit einem Application-Layer-Angriff attackiert, der gezielt ressourcenintensive API-Endpoints anspricht und die Datenbank in die Knie zwingt.
Eine Bank wehrt einen Multi-Vektor-Angriff ab: Volumetrischer UDP-Flood kombiniert mit gezieltem HTTP-Flood auf die Login-Seite – nur durch mehrschichtige Verteidigung erfolgreich.
Website-Schutz: CDN und Web Application Firewall schützen öffentlich erreichbare Websites vor Überlastung
API-Schutz: Rate Limiting und Anomalie-Erkennung schützen APIs vor Application-Layer-DDoS-Angriffen
Infrastruktur-Schutz: Netzwerk-basierte DDoS-Mitigation bei Cloud- und Hosting-Providern
Gaming & Streaming: Schutz von Echtzeit-Diensten, die besonders attraktive DDoS-Ziele sind
Finanzsektor: Mehrschichtige DDoS-Abwehr für regulierte, hochverfügbare Finanzplattformen
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