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Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Sicherheitsmethode, bei der Nutzer ihre Identität mit zwei verschiedenen Faktoren bestätigen – typischerweise Passwort (Wissen) plus ein zweiter Faktor wie ein Einmalcode (Besitz) oder Fingerabdruck (Biometrie).
Passwörter allein reichen längst nicht mehr aus. Datenlecks, Phishing-Angriffe und schwache Passwörter machen es Angreifern leicht, Konten zu übernehmen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) fügt eine zweite Sicherheitsebene hinzu: Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, ist der Zugang ohne den zweiten Faktor wertlos. 2FA ist heute Standard bei Banken, Cloud-Diensten und zunehmend auch in Unternehmensanwendungen – und sollte es überall sein.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), auch Zwei-Schritt-Verifizierung genannt, verlangt beim Login zwei voneinander unabhängige Nachweise der Identität aus verschiedenen Kategorien: Wissen (etwas, das der Nutzer weiß, z.B. Passwort oder PIN), Besitz (etwas, das der Nutzer hat, z.B. Smartphone, Hardware-Token, Smartcard) und Inhärenz (etwas, das der Nutzer ist, z.B. Fingerabdruck, Gesichtserkennung). 2FA ist eine Unterkategorie der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), die mindestens zwei dieser Faktoren kombiniert. Gängige 2FA-Methoden sind TOTP (Time-based One-Time Password, z.B. Google Authenticator), SMS-Codes, Push-Benachrichtigungen, Hardware-Tokens (z.B. YubiKey) und biometrische Verfahren. WebAuthn/FIDO2 ist der modernste Standard und ermöglicht passwortlose Authentifizierung mit Sicherheitsschlüsseln.
Beim Login gibt der Nutzer zunächst seinen Benutzernamen und sein Passwort ein (erster Faktor: Wissen). Anschließend wird ein zweiter Faktor abgefragt – zum Beispiel ein sechsstelliger Code, der alle 30 Sekunden in einer Authenticator-App generiert wird (TOTP). Der Server vergleicht den vom Nutzer eingegebenen Code mit dem auf Basis des gemeinsamen Secrets berechneten erwarteten Code. Bei Hardware-Tokens wie YubiKey wird ein kryptografischer Nachweis über USB oder NFC an den Server übermittelt. Nur wenn beide Faktoren korrekt sind, wird der Zugang gewährt. Bei passwortlosen Verfahren (FIDO2/WebAuthn) ersetzt der Sicherheitsschlüssel oder biometrische Sensor den Passwort-Faktor komplett.
Ein Mitarbeiter loggt sich in das Firmen-E-Mail ein: Nach dem Passwort wird ein 6-stelliger Code aus der Microsoft-Authenticator-App abgefragt.
Online-Banking: Nach der PIN-Eingabe muss der Nutzer die Transaktion per pushTAN-App auf dem Smartphone bestätigen.
Ein Entwickler nutzt einen YubiKey als zweiten Faktor für den Zugriff auf GitHub, AWS und interne Admin-Oberflächen.
Eine Cloud-Anwendung bietet passwortlose Anmeldung per FIDO2-Sicherheitsschlüssel oder Fingerabdruck über Windows Hello.
Ein Admin-Panel erfordert neben dem Passwort eine Bestätigung per Push-Notification auf das registrierte Firmen-Smartphone.
Schutz von Unternehmensanwendungen: E-Mail, CRM, ERP und Admin-Panels werden durch 2FA gegen unbefugten Zugriff gesichert
Cloud-Dienste absichern: AWS, Azure und Google Cloud verlangen oder empfehlen 2FA für alle Administratorkonten
Compliance-Anforderungen: DSGVO, PCI-DSS und ISO 27001 fordern oder empfehlen starke Authentifizierung für sensible Systeme
Remote-Zugriff: VPN- und Remote-Desktop-Verbindungen werden durch einen zweiten Faktor zusätzlich abgesichert
Kundenauthentifizierung: Online-Shops und Plattformen bieten 2FA an, um Kundenkonten vor Übernahme zu schützen
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