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SSL (Secure Sockets Layer) und sein Nachfolger TLS (Transport Layer Security) sind kryptografische Protokolle, die die Kommunikation zwischen Browser und Server verschlüsseln und die Identität einer Website durch Zertifikate bestätigen.
Jedes Mal, wenn Sie eine Website mit «https://» aufrufen, sorgt TLS im Hintergrund dafür, dass niemand Ihre Daten mitlesen oder manipulieren kann. Das kleine Schloss-Symbol im Browser ist das sichtbare Zeichen einer verschlüsselten Verbindung. Ohne SSL/TLS wären Passwörter, Kreditkartendaten und persönliche Informationen im Klartext im Netzwerk sichtbar. Heute ist HTTPS kein Luxus mehr, sondern Pflicht – Browser warnen vor unverschlüsselten Seiten, und Google berücksichtigt HTTPS als Ranking-Faktor.
SSL (Secure Sockets Layer) und TLS (Transport Layer Security) sind kryptografische Protokolle auf der Transportschicht, die eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Client (z.B. Browser) und einem Server herstellen. SSL wurde in den 1990ern von Netscape entwickelt, ist aber seit SSL 3.0 (1996) als unsicher eingestuft. TLS ist der moderne Nachfolger – die aktuelle Version TLS 1.3 (2018) bietet verbesserte Sicherheit und Performance. Ein SSL/TLS-Zertifikat bestätigt die Identität einer Website und wird von einer Certificate Authority (CA) ausgestellt. Das Protokoll kombiniert asymmetrische Verschlüsselung (für den Schlüsselaustausch) mit symmetrischer Verschlüsselung (für die eigentliche Datenübertragung) und stellt über digitale Zertifikate sicher, dass der Kommunikationspartner tatsächlich derjenige ist, der er vorgibt zu sein.
Beim Aufbau einer HTTPS-Verbindung findet der sogenannte TLS-Handshake statt. Der Browser kontaktiert den Server und erhält dessen Zertifikat, das die Identität bestätigt. Der Browser überprüft das Zertifikat gegen eine Liste vertrauenswürdiger CAs. Anschließend einigen sich Browser und Server per asymmetrischer Verschlüsselung auf einen gemeinsamen Session-Key. Ab diesem Punkt wird die gesamte Kommunikation mit diesem symmetrischen Schlüssel verschlüsselt – das ist schneller als asymmetrische Verschlüsselung. TLS 1.3 hat den Handshake auf einen einzigen Roundtrip verkürzt, was die Verbindungsaufbauzeit erheblich reduziert.
Ein Online-Shop schützt die Zahlungsabwicklung mit TLS 1.3, sodass Kreditkartendaten und persönliche Informationen verschlüsselt übertragen werden.
Eine Unternehmenswebsite nutzt ein kostenloses Let's-Encrypt-Zertifikat für HTTPS, um Besuchern eine sichere Verbindung zu garantieren.
Eine Bank setzt Extended-Validation-(EV)-Zertifikate ein, die eine umfassende Identitätsprüfung des Unternehmens bestätigen.
Eine Webanwendung erzwingt HTTPS über HSTS (HTTP Strict Transport Security), sodass Browser die Seite nur noch verschlüsselt aufrufen.
Ein API-Server verwendet mTLS (Mutual TLS), bei dem sich nicht nur der Server, sondern auch der Client per Zertifikat authentifiziert.
Jede Website, die Benutzerdaten verarbeitet (Login, Formulare, Zahlungen), muss HTTPS mit TLS einsetzen
API-Kommunikation zwischen Microservices wird durch TLS abgesichert, um interne Datenflüsse zu schützen
E-Mail-Server nutzen STARTTLS oder implizites TLS, um E-Mails während der Übertragung zu verschlüsseln
VPN-Verbindungen verwenden TLS als Transportverschlüsselung für sichere Remote-Zugriffe
IoT-Geräte setzen TLS ein, um die Kommunikation zwischen Sensoren, Gateways und Cloud-Plattformen abzusichern
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