Wie man eine App-Idee validiert
Bevor Sie entwickeln: Markt, Nutzer und Machbarkeit prüfen – mit konkreten Schritten und Checkliste.
Bevor Sie Zeit und Budget in die Entwicklung einer App stecken, lohnt sich die Validierung Ihrer App-Idee. Viele Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass Nutzerbedarf, Markt oder Machbarkeit nicht früh genug geprüft wurden.
1. Problem und Nutzen klären
Welches konkrete Problem löst Ihre App? Für wen? Ohne klares Problem-Nutzen-Verständnis fehlt die Basis für spätere Vermarktung und Priorisierung von Features. Formulieren Sie in einem Satz: „Meine App hilft [Zielgruppe] dabei, [Problem] zu lösen, indem sie [Kernnutzen].“
2. Zielgruppe und Nutzerbefragung
Sprechen Sie mit echten Nutzern – nicht nur mit Kollegen. Kurze Interviews, Umfragen oder ein einfacher Klick-Prototyp (z. B. in Figma) zeigen, ob Ihre Annahmen stimmen. Fragen Sie nach Nutzungshäufigkeit, Alternativen und Zahlungsbereitschaft.
3. Machbarkeit und Aufwand
Technische Machbarkeit und grober Aufwand sollten früh geklärt werden. Ein erfahrener Partner kann in einem Discovery-Workshop einschätzen, ob Ihre Idee mit vertretbarem Aufwand umsetzbar ist und ob ein MVP (Minimum Viable Product) sinnvoll ist. Mehr dazu: MVP für Apps.
4. Kurz-Checkliste vor dem Start
- Problem und Kernnutzen in einem Satz formuliert?
- Mindestens 5–10 Gespräche mit potenziellen Nutzern geführt?
- Grobe Einschätzung zu Aufwand und Kosten eingeholt?
- Erste Priorisierung: Was muss in Version 1, was kann warten?
Wenn diese Punkte stehen, haben Sie eine solide Basis für die nächsten Schritte – von der Konzeption bis zur Umsetzung. Zurück zur Übersicht: Pillar-Seite App-Entwicklung.