Zum Hauptinhalt springen
Barrierefreiheit im Web: Warum Accessibility 2026 Pflicht ist - Groenewold IT Solutions

Barrierefreiheit im Web: Warum Accessibility 2026 Pflicht ist

Webentwicklung • Montag, 23. Februar 2026

Von Björn Groenewold2 Min. Lesezeit
Teilen:

Barrierefreiheit im Web: Warum Accessibility 2026 Pflicht ist

Barrierefreiheit ist kein 'Nice-to-have' mehr. Mit dem European Accessibility Act (EAA) wird sie gesetzliche Pflicht. Wir zeigen, wie du deine Website für alle zugänglich machst.

Stell dir vor, du betrittst ein Geschäft, aber die Tür ist verschlossen. Genau so fühlen sich Millionen Menschen mit Behinderungen täglich im Internet.

Barrierefreiheit (Accessibility, a11y) bedeutet, Websites so zu bauen, dass jeder sie nutzen kann – egal ob blind, gehörlos oder motorisch eingeschränkt. Und seit Juni 2025 ist das durch den European Accessibility Act (EAA) für viele Unternehmen gesetzliche Pflicht.

Was ist der European Accessibility Act (EAA)?

Eine EU-Richtlinie, die Barrierefreiheit für E-Commerce, Bankdienstleistungen und digitale Produkte vorschreibt. Wer sich nicht daran hält, riskiert Bußgelder und Abmahnungen. Aber viel wichtiger: Du schließt 15-20% der Bevölkerung aus.

Die 4 Prinzipien der WCAG (POUR)

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) sind der globale Standard. Sie basieren auf vier Säulen:

1. Perceivable (Wahrnehmbar)

Informationen müssen für alle Sinne verfügbar sein. Beispiel: Alt-Texte für Bilder, Untertitel für Videos.

2. Operable (Bedienbar)

Die Seite muss auch ohne Maus bedienbar sein. Beispiel: Tastatur-Navigation, keine Zeitlimits.

3. Understandable (Verständlich)

Inhalte und Bedienung müssen klar sein. Beispiel: Konsistente Navigation, einfache Sprache.

4. Robust (Robust)

Der Code muss sauber sein, damit er von Assistive Technologies (Screenreader) interpretiert werden kann.

Quick-Wins für deine Website

Farbkontraste prüfen: Text muss sich deutlich vom Hintergrund abheben (Ratio 4.5:1). ✅ Semantisches HTML: Nutze <button> für Buttons, nicht <div>. ✅ Fokus-Styles: Entferne niemals outline: none ohne Ersatz! Tastatur-Nutzer müssen sehen, wo sie sind. ✅ Formular-Labels: Jedes Input-Feld braucht ein Label.

Tools zum Testen

Du musst kein Experte sein, um anzufangen. Nutze diese Tools:

Lighthouse: Eingebaut in Chrome DevTools. WAVE: Browser-Extension zur visuellen Prüfung. Screenreader: Teste deine Seite einmal selbst mit VoiceOver (Mac) oder NVDA (Windows).

Mehr zu technischem SEO


Mehr erfahren: Entdecken Sie unsere Mobile- und Webentwicklung und wie wir Ihr Unternehmen unterstützen können.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren →

Über den Autor

Björn Groenewold
Björn Groenewold(Dipl.-Inf.)

Geschäftsführer & Gründer

Seit über 15 Jahren entwickelt Björn Groenewold Softwarelösungen für den Mittelstand. Als Gründer von Groenewold IT Solutions hat er über 250 Projekte erfolgreich begleitet – von Legacy-Modernisierungen bis hin zu KI-Integrationen.

SoftwarearchitekturKI-IntegrationLegacy-ModernisierungProjektmanagement

Weiterlesen

Ähnliche Artikel

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren.

Kostenloser Download

Checkliste: 10 Fragen vor der Software-Entwicklung

Die wichtigsten Punkte vor dem Start: Budget, Timeline und Anforderungen.

Checkliste im Beratungsgespräch erhalten

Passende nächste Schritte

Relevante Leistungen & Lösungen

Basierend auf dem Thema dieses Artikels sind diese Seiten oft die sinnvollsten Einstiege.

Passende Leistungen

Passende Lösungen

Nächster Schritt

Fragen zum Artikel? Wir helfen gerne.

Unverbindlich besprechen – wir unterstützen Sie bei der nächsten Entscheidung.

Termin vereinbaren