Nächster Schritt
Gemeinsam finden wir den besten Ansatz für Ihr Vorhaben.
Innerhalb weniger Tage wissen Sie, wie Ihr Projekt am besten starten kann.
30 Min. Strategiegespräch – 100% kostenlos & unverbindlich
Eine dokumentierte Sammlung wiederverwendbarer UI-Komponenten, Design-Tokens, Patterns und Richtlinien, die eine konsistente Nutzererfahrung über alle digitalen Produkte hinweg sicherstellt.
Ein Design System ist weit mehr als eine Sammlung hübscher Komponenten – es ist die gemeinsame Sprache zwischen Design und Entwicklung. Unternehmen wie Google (Material Design), IBM (Carbon) und Atlassian (Atlassian Design System) haben vorgemacht, wie ein durchdachtes Design System die Produktentwicklung beschleunigt und die Nutzererfahrung vereinheitlicht. Für wachsende Unternehmen mit mehreren digitalen Produkten ist ein Design System ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Design System – Eine dokumentierte Sammlung wiederverwendbarer UI-Komponenten, Design-Tokens, Patterns und Richtlinien, die eine konsistente Nutzererfahrung über alle digitalen Produkte hinweg sicherstellt.
Ein Design System ist eine umfassende, lebende Dokumentation aus wiederverwendbaren UI-Komponenten, Design-Tokens (Farben, Typografie, Abstände), Interaction Patterns, Accessibility-Richtlinien und Gestaltungsprinzipien. Es umfasst sowohl die Design-Ebene (Figma/Sketch-Bibliotheken) als auch die Code-Ebene (React/Angular/Vue-Komponentenbibliothek). Design-Tokens abstrahieren visuelle Entscheidungen (z. B. --color-primary: #0066CC) und ermöglichen globale Änderungen an einem zentralen Ort. Ein Storybook oder eine Pattern Library dokumentiert jede Komponente mit Varianten, Zuständen und Verwendungsbeispielen. Im Unterschied zu einem einfachen Style Guide oder einer UI-Kit-Vorlage enthält ein Design System lauffähigen Code und wird kontinuierlich gepflegt.
Ein Design System wird als eigenständiges Paket (NPM-Modul) entwickelt und von allen Produktteams eingebunden. Designer arbeiten in einer synchronisierten Figma-Bibliothek, Entwickler nutzen die Code-Komponenten. Änderungen am Design System werden zentral vorgenommen, versioniert (Semantic Versioning) und über Package-Updates an alle Produkte verteilt. Design-Tokens bilden die Brücke zwischen Design und Code: Eine Farbänderung in den Tokens aktualisiert automatisch alle Produkte. Ein Governance-Prozess regelt, wie neue Komponenten vorgeschlagen, geprüft und ins System aufgenommen werden.
Google Material Design: Eines der bekanntesten Design Systems weltweit mit Komponenten für Web (Angular Material, MUI), Mobile (Jetpack Compose, SwiftUI) und Flutter.
Ein Fintech-Unternehmen entwickelt ein eigenes Design System mit 80+ Komponenten in React, dokumentiert in Storybook – neue Features werden 40 % schneller umgesetzt.
Ein Konzern mit 15 digitalen Produkten vereinheitlicht seine UI: Statt 15 verschiedener Button-Implementierungen gibt es eine einzige, getestete, barrierefreie Komponente.
Ein E-Commerce-Unternehmen nutzt Design-Tokens, um ein Dark-Mode-Theme zu implementieren – ein einzelner Token-Wechsel ändert das gesamte Erscheinungsbild.
Eine Behörde entwickelt ein barrierefreies Design System nach WCAG 2.1 AA, das in allen öffentlichen Portalen eingesetzt wird und Accessibility von Anfang an sicherstellt.
Multi-Produkt-Unternehmen: Einheitliches Erscheinungsbild und konsistente UX über Webseite, App, Dashboard und Partner-Portal
Skalierung von Teams: Neue Entwickler und Designer sind sofort produktiv, da Komponenten und Patterns dokumentiert sind
Barrierefreiheit: WCAG-konforme Komponenten, die Accessibility zentral sicherstellen statt in jedem Projekt neu
Rebranding: Durch Design-Tokens kann ein visuelles Rebranding über alle Produkte in Stunden statt Monaten umgesetzt werden
White-Label-Produkte: Ein Design System mit Theme-Fähigkeit ermöglicht die schnelle Anpassung für verschiedene Kunden
Design System gehört zum Bereich Design und spielt in zahlreichen IT-Projekten eine wichtige Rolle. Bei der Entscheidung für oder gegen Design System sollten Unternehmen nicht nur die technischen Eigenschaften betrachten, sondern auch organisatorische Faktoren wie vorhandenes Know-how im Team, bestehende Infrastruktur und langfristige Wartbarkeit. Unsere Erfahrung aus über 250 Softwareprojekten zeigt, dass die richtige Einordnung einer Technologie oder Methode im Gesamtkontext oft entscheidender ist als ihre isolierten Stärken.
Wir bei Groenewold IT Solutions haben Design System in verschiedenen Kundenprojekten eingesetzt und kennen sowohl die Stärken als auch die typischen Herausforderungen, die bei der Einführung auftreten können. Falls Sie unsicher sind, ob Design System für Ihr Vorhaben geeignet ist, beraten wir Sie gerne in einem unverbindlichen Gespräch. Dabei analysieren wir Ihre konkreten Anforderungen und geben eine ehrliche Einschätzung – auch wenn das Ergebnis sein sollte, dass eine andere Lösung besser zu Ihnen passt.
Wir beraten Sie gerne zu Design System und finden die optimale Lösung für Ihre Anforderungen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung aus über 200 Projekten.