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Hinweis zur Transparenz: Diese Branchen-Seiten zeigen unseren Branchenfokus und typische Projektszenarien. Nicht jede genannte Integration oder Ausprägung ist bereits als standardisiertes Produkt umgesetzt.

Software für Rechtsanwälte und Steuerberater: Ihre Kanzlei digital

Mandantenportale, Dokumentenmanagement, beA-Integration und Fristenmanagement – passende Kanzleisoftware, DSGVO-konform.

Software für Rechtsanwälte & Steuerberater

Kanzleisoftware: Experteneinschätzung und Ablauf

Björn Groenewold
„Kanzlei-Software muss Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit verbinden: ein Mandantenportal nützt wenig, wenn Belege und Fristen nicht sauber an die Kanzlei-IT angebunden sind.“
Björn GroenewoldGeschäftsführer, Groenewold IT Solutions GmbH

Herausforderungen der Kanzlei-Digitalisierung

Kanzleien und Steuerberatungen stehen vor der Aufgabe, Mandanten sicher und effizient zu betreuen. Zentrale Themen: Datenschutz und DSGVO, beA (elektronische Akte), Fristen und Fristenmanagement, Mandantenkommunikation (sicher und nachvollziehbar) sowie Dokumentenmanagement (DMS) und digitale Aktenführung. Vorgaben wie GoBD verlangen technisch saubere Lösungen. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Software für Rechtsanwälte und Steuerberater, die Vertraulichkeit und Rechtssicherheit gewährleisten – mit Mandantenportalen, DMS, beA-Integration und Fristenmanagement.

Typische Lösungsansätze für Kanzleien

Kanzlei-Software

Passende Kanzlei-Software unterstützt den gesamten Kanzleialltag: Aktenführung, Fristenmanagement, Zeiterfassung, Dokumentenerstellung und -ablage sowie die Anbindung an Mandantenkommunikation und Buchhaltung. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Lösungen, die zu Ihren Prozessen passen – ob als Erweiterung bestehender Systeme oder als eigenständige Anwendung. Revisionssichere Ablage, Volltextsuche, Versionierung und GoBD-konforme Archivierung sind Standard; die Integration in beA (elektronische Akte) und in DATEV oder andere Buchhaltungssysteme ermöglicht durchgängige Abläufe. So haben Sie eine zentrale, rechtssichere Basis für Mandantenarbeit und Verwaltung – ohne Medienbrüche und mit klarer Nachvollziehbarkeit für Prüfungen und Compliance.

Mandanten-Portale

Mandanten-Portale bieten Ihren Mandanten einen sicheren, DSGVO-konformen Kanal für Kommunikation und Dokumentenaustausch. Mandanten können Dokumente hochladen, den Status von Aufträgen einsehen und Nachrichten mit der Kanzlei austauschen – ohne unsichere E-Mails oder Papierpost. Die Portale sind in Ihre bestehende Kanzleisoftware und Ablage integriert; Zugriff und Berechtigungen werden zentral verwaltet. So entlasten Sie Post und E-Mail, erfüllen hohe Anforderungen an Vertraulichkeit und Rechtssicherheit und schaffen Transparenz für Mandanten. Wir setzen auf Hosting in Deutschland, Verschlüsselung und klare Verarbeitungsdokumentation.

Automatisierte Dokumenten-Analyse (KI)

Mit KI-gestützter Dokumentenanalyse können Verträge, Schriftsätze und Belege automatisch ausgewertet werden: KI erkennt Dokumenttypen, extrahiert Kernaussagen, Fristen, Parteien oder Risikopunkte und ordnet Dokumente zu Mandanten und Vorgängen zu. So sparen Sie Zeit bei der ersten Sichtung und können sich auf die fachliche Prüfung konzentrieren. Wir setzen auf DSGVO-konforme Infrastruktur und klare Verantwortung – sensible Mandantendaten werden nicht an Drittanbieter ohne Auftragsverarbeitung übergeben. Die Lösung lässt sich in Ihr DMS und Ihre Arbeitsabläufe integrieren; bei Grenzfällen bleibt die menschliche Prüfung zentral. Typische Anwendungen: Vertragsanalyse, Due Diligence, Klassifikation eingehender Post.

DATEV-Schnittstellen

Die Anbindung an DATEV ist für viele Kanzleien und Steuerberatungen zentral: Stammdaten, Buchungsbelege und Abrechnungen müssen zwischen eigener Software und DATEV ausgetauscht werden. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen sichere Schnittstellen (z. B. über DATEV-API oder Standardformate), die Daten konsistent und fehlerfrei übertragen – inklusive Mapping, Validierung und Fehlerbehandlung. So vermeiden Sie Doppelerfassung und manuelle Übertragungsfehler; die Abrechnung und Buchhaltung bleiben in Sync mit Ihren Mandantendaten. Die Umsetzung erfolgt unter Beachtung der DATEV-Vorgaben und Ihrer bestehenden Kanzleisoftware. So bleibt Ihre IT-Landschaft anschlussfähig und effizient.

Mandantenportale

Sichere Portale für Mandanten: Dokumente hochladen, Status einsehen, Nachrichten austauschen. Entlastet Post und E-Mail und erfüllt hohe Anforderungen an Vertraulichkeit und Rechtssicherheit.

DMS und digitale Akten

Revisionssichere Ablage, Volltextsuche, Versionierung und GoBD-konforme Archivierung. Integration in Aktenführung und beA, damit alle Unterlagen digital und auffindbar sind.

beA-Integration

Anbindung an die elektronische Akte (beA) und sichere Kommunikation mit Gerichten und Behörden. Wir setzen Standards für Software Rechtsanwälte und Steuerberater ein.

Fristenmanagement

Fristenüberwachung und Erinnerungen, integriert in Ihre Abläufe – damit keine Frist verpasst wird und Sie rechtssicher handeln.

Automatisierte Dokumentenprüfung mit KI für Kanzleien

Anwälte und Steuerberater verbringen Studien zufolge bis zu 40 % ihrer Arbeitszeit mit dem Lesen und Analysieren von Verträgen, Schriftsätzen und Bescheiden. Bei Due-Diligence-Prüfungen müssen oft tausende Seiten in kurzer Zeit gesichtet werden. Eine KI-gestützte Dokumentenanalyse kann hier erheblich entlasten: Sie extrahiert automatisch relevante Klauseln, identifiziert Risiken und erstellt strukturierte Zusammenfassungen.

Die KI wird auf juristische Fachsprache trainiert und erkennt branchenspezifische Muster – z. B. problematische Haftungsklauseln, fehlende Widerrufsbelehrungen oder Abweichungen von Standardformulierungen. Technisch kommen Natural Language Processing (NLP) und spezialisierte Legal-AI-Modelle zum Einsatz; die Anbindung an bestehende Kanzleisoftware (z. B. RA-MICRO, DATEV) erfolgt über Schnittstellen, sodass Mandantendaten nicht in fremde Cloud-Dienste abfließen. Alle Daten werden DSGVO-konform in Deutschland verarbeitet; Vertraulichkeit und Auftragsverarbeitung sind vertraglich abgesichert.

Das Ergebnis: Reduzierung der Dokumentenprüfzeit um bis zu 70 %, Minimierung menschlicher Fehler bei der Erstprüfung und die Möglichkeit, größere Mandate ohne proportionalen Personalaufwand zu bearbeiten. Die menschliche Verantwortung bleibt unverändert – die KI unterstützt bei der Sichtung und Vorstrukturierung; die finale Bewertung und Beratung obliegt weiterhin dem Anwalt oder Steuerberater. So verbindet Software für Rechtsanwälte und Steuerberater Effizienz mit Rechtssicherheit und Datenschutz.

DSGVO-Konformität und Datenschutz

Bei Software für Rechtsanwälte und Steuerberater sind Vertraulichkeit und DSGVO-Konformität zentral. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen nach dem Prinzip Datenschutz durch Technikgestaltung: Zugriffskontrolle, Verschlüsselung, minimale Datenerhebung und klare Verarbeitungsdokumentation. Unsere Leistungen dazu: Softwareentwicklung DSGVO-konform und IT-Sicherheit. Hosting erfolgt wahlweise in Deutschland mit hohen Sicherheitsstandards.

Häufige Fragen (FAQ)

Kann die Lösung an unsere bestehende Kanzleisoftware angebunden werden?
Ja. Wir integrieren Mandantenportale und DMS per Schnittstellen in Ihre bestehenden Systeme (z. B. Buchhaltung, Aktenführung).
Wo werden die Daten gehostet?
Auf Wunsch ausschließlich in Deutschland in zertifizierten Rechenzentren, DSGVO-konform und mit vertraglich vereinbarten Sicherheitsstandards.
Ist die Lösung beA-fähig?
Ja. Wir setzen auf Anbindung an die elektronische Akte (beA) und sichere Kommunikation mit Gerichten und Behörden.
Wie läuft ein typisches Mandantenportal-Projekt ab?
Nach Workshops zu Prozessen und Rollen folgen Konzept, UX und technische Architektur, dann iterative Entwicklung mit Testphasen, Go-Live und Schulung – abgestimmt auf Ihre Kanzlei-IT und Compliance-Anforderungen.
Was ist die beA-Schnittstelle und wie integriert man sie in Kanzleisoftware?
Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) ist die gesetzlich vorgeschriebene digitale Kommunikationsplattform für Rechtsanwälte in Deutschland. Seit 2022 ist aktive Nutzungspflicht. Software-Integration erfolgt über die beA-Schnittstelle der BRAK (Bundesrechtsanwaltskammer): REST-API für Senden und Empfangen von Nachrichten, Abholung von Prozessdokumenten, Zustellung von Schriftsätzen und Statusabfragen. Wir integrieren die beA-Schnittstelle in Kanzleiverwaltungssysteme und DMS-Lösungen für automatisierten Nachrichtenabruf.
Wie funktioniert DATEV-Kanzleisoftware-Integration für Steuerberater?
DATEV bietet mehrere Integrationsmöglichkeiten für Steuerberater-Software: DATEV Unternehmen online für Belegaustausch mit Mandanten, DATEV-Schnittstelle mit standardisierten Export-Formaten (ASCII, XML) für Buchungsdaten und DATEV-LODAS für Lohnabrechnung. Wir entwickeln Schnittstellen, die Mandantendaten, Buchungsbelege und Abrechnungen automatisch zwischen Ihrer Kanzleisoftware und DATEV synchronisieren. Das eliminiert Doppeleingaben und stellt sicher, dass Steuerberater und Mandanten immer den gleichen aktuellen Datenstand haben.
Was kostet individuelle Kanzleisoftware und wann lohnt sie sich?
Individuelle Kanzleisoftware lohnt sich, wenn Standardlösungen (RA-MICRO, AnNoText, DATEV Kanzleirechnungswesen) wesentliche Anforderungen nicht abdecken. Typische Kosten: Mandantenportal mit sicherer Kommunikation und Dokumentenaustausch: 15.000–40.000 €. beA-Integrationsmodul für bestehende Kanzleisoftware: 8.000–25.000 €. KI-gestützte Dokumentenanalyse für Vertragsmanagement: 20.000–60.000 €. Vollständiges DMS mit Aktenstruktur, Versionierung und Suchindex: 25.000–70.000 €. Fördermittel über BAFA go-digital können bis zu 50 % der Beratungskosten abdecken.
Wie setzt man GoBD-konforme elektronische Aktenführung in Kanzleien um?
GoBD (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung) gelten auch für Kanzleien bei der Mandantenbuchhaltung. Elektronische Aktenführung muss erfüllen: unveränderliche Speicherung mit Zeitstempel (keine nachträglichen Änderungen ohne Protokoll), vollständige Indexierung und Auffindbarkeit aller Dokumente, 10-jährige Aufbewahrungspflicht für buchhalterische Unterlagen und maschinelle Auswertbarkeit für Betriebsprüfungen. Wir entwickeln DMS-Systeme mit revisionssicherer Archivierung nach DSGVO und GoBD für Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzleien.
Welche DSGVO-Anforderungen gelten besonders für Kanzleien mit Mandantendaten?
Kanzleien verarbeiten besonders sensible Daten: personenbezogene Mandanteninformationen, Finanz- und Vermögensdaten, möglicherweise Gesundheitsdaten und strafrechtlich relevante Informationen. DSGVO-Anforderungen: Verarbeitungsverzeichnis für alle Mandatskategorien, Auftragsverarbeitungsverträge mit allen IT-Dienstleistern, Datenschutz-Folgenabschätzung für hochrisikoreiche Verarbeitungen (z. B. KI-Dokumentenanalyse), Verschlüsselung aller Datenübertragungen und -speicherungen sowie Löschkonzept nach Mandatsende. Berufsgeheimnis nach §43a BRAO geht über DSGVO-Anforderungen hinaus – wir kennen beide Anforderungsrahmen.
Wie funktioniert elektronische Aktenführung nach dem XJustiz-Standard?
XJustiz ist das XML-Datenformat für den elektronischen Rechtsverkehr in Deutschland. Es wird für den Datenaustausch zwischen Anwälten, Gerichten und Behörden verwendet – über das beA und das EGVP (Elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach). Schriftsätze, Klageschriften und Bescheide werden als XJustiz-Datenpakete übertragen. Kanzleisoftware muss XJustiz-Nachrichten erzeugen, versenden und empfangen können. Wir entwickeln XJustiz-Schnittstellen und integrieren sie in individuelle Kanzleiverwaltungslösungen und DMS-Systeme.

Digitalisierung in Kanzleien: Was konkret zu tun ist

Rechtsanwälte und Steuerberater arbeiten mit hochvertraulichen Daten. Jede digitale Lösung muss Berufsgeheimnis, DSGVO und GoBD gleichzeitig erfüllen. Standard-Cloud-Dienste ohne Auftragsverarbeitungsvertrag sind keine Option. US-Anbieter ohne EU-Datenschutzniveau sind ein Compliance-Risiko. Die Lösung: Systeme, die auf deutschen oder europäischen Servern betrieben werden, mit klarer Datenschutzdokumentation und verschlüsselter Kommunikation als Standard.

Das beA ist seit 2022 Pflicht. Viele Kanzleien nutzen es noch nicht vollständig automatisiert. Manuelles Abholen von beA-Nachrichten kostet täglich Zeit. Die Integration in Kanzleiverwaltungssoftware automatisiert diesen Prozess: Nachrichten werden automatisch abgeholt, indexiert und der richtigen Akte zugeordnet. Fristen aus gerichtlichen Nachrichten können automatisch im Fristenkalender eingetragen werden.

Mandantenportale sind der nächste Schritt nach beA. Statt unsichere E-Mails tauschen Mandanten Dokumente über ein verschlüsseltes Portal aus. Das entlastet die Kanzlei-Infrastruktur, verbessert die Sicherheit und schafft einen professionellen digitalen Eindruck. Mandanten können Dokumente hochladen, den Status ihrer Mandate verfolgen und Rückmeldungen direkt im Portal geben.

  • beA-Automatisierung spart täglich 30–60 Minuten manuelles Nachrichtenabholen und Akte-Zuordnen pro Kanzlei.
  • DATEV-Schnittstelle eliminiert Doppeleingabe zwischen Kanzleisoftware und Steuerberater-System vollständig.
  • GoBD-konformes DMS schützt vor Befundmängeln bei Betriebsprüfungen durch unveränderliche Belegarchivierung.
  • KI-Dokumentenanalyse kann Erstprüfungszeit bei Due-Diligence-Projekten um bis zu 70 % reduzieren.
  • Mandantenportal mit Hosting in Deutschland erfüllt Berufsgeheimnis-Anforderungen ohne Kompromisse.
  • Verschlüsseltes Dokumentenportal ersetzt unsichere E-Mail und erfüllt DSGVO-Anforderungen für Mandantenkommunikation.
  • Fristenmanagement mit automatischer Kalenderintegration verhindert Fristversäumnisse – die teuersten Fehler in Kanzleien.
  • DSGVO-Verarbeitungsverzeichnis für Mandatskategorien ist gesetzliche Pflicht und Schutz bei Datenschutzbehörden-Anfragen.

Nächster Schritt

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