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Infrastructure as Code (IaC) ist die Praxis, IT-Infrastruktur – Server, Netzwerke, Datenbanken – durch maschinenlesbare Konfigurationsdateien statt manueller Prozesse zu definieren und zu verwalten.
In der modernen Cloud-Welt verwalten Unternehmen Hunderte oder Tausende von Infrastruktur-Ressourcen – virtuelle Maschinen, Netzwerke, Datenbanken, Load Balancer und mehr. Infrastructure as Code (IaC) ersetzt manuelle Konfiguration durch deklarative oder imperative Code-Dateien, die versioniert, getestet und automatisiert ausgerollt werden. Dadurch wird Infrastruktur genauso behandelt wie Anwendungscode: reproduzierbar, nachvollziehbar und fehlerfrei. IaC ist ein Grundpfeiler moderner DevOps-Praktiken und unverzichtbar für Cloud-native Architekturen.
Infrastructure as Code (IaC) bezeichnet den Ansatz, IT-Infrastruktur durch Code-Dateien zu definieren, bereitzustellen und zu verwalten, anstatt sie manuell über grafische Oberflächen oder CLI-Befehle einzurichten. IaC-Tools wie Terraform (HashiCorp), AWS CloudFormation, Pulumi, Ansible oder OpenTofu lesen Konfigurationsdateien und bringen die tatsächliche Infrastruktur in den gewünschten Zustand. Man unterscheidet deklarative IaC (der gewünschte Endzustand wird beschrieben, das Tool ermittelt die nötigen Änderungen – z. B. Terraform, CloudFormation) und imperative IaC (die konkreten Schritte werden definiert – z. B. Ansible-Playbooks, Bash-Skripte). IaC-Dateien werden in Git versioniert, sodass jede Änderung nachvollziehbar ist und per Pull Request geprüft werden kann. Durch Konzepte wie State-Management, Drift Detection und Plan/Apply-Workflows stellt IaC sicher, dass die reale Infrastruktur immer dem definierten Code entspricht. IaC ermöglicht zudem die Erstellung identischer Umgebungen (Dev, Staging, Production) aus derselben Codebasis und bildet die Grundlage für GitOps-Workflows.
Ein DevOps-Engineer definiert die gewünschte Infrastruktur in Konfigurationsdateien – z. B. in HCL (Terraform), YAML (CloudFormation, Ansible) oder TypeScript (Pulumi). Bei Terraform beschreibt eine .tf-Datei deklarativ, welche Ressourcen existieren sollen (VMs, Netzwerke, DNS-Einträge). Der Befehl terraform plan vergleicht den gewünschten Zustand mit dem aktuellen State und zeigt die geplanten Änderungen an. terraform apply führt die Änderungen durch und aktualisiert die State-Datei. Änderungen werden über Git versioniert: Ein Entwickler erstellt einen Pull Request, Kollegen reviewen die Infrastruktur-Änderungen, und nach dem Merge rollt eine CI/CD-Pipeline die Änderungen automatisch aus. Drift Detection erkennt, wenn manuelle Änderungen die Infrastruktur vom Code-Zustand abweichen lassen.
Terraform-Projekt: Ein Unternehmen definiert seine komplette AWS-Infrastruktur (VPCs, EC2-Instanzen, RDS-Datenbanken, S3-Buckets) in Terraform-Modulen und rollt Änderungen über eine GitHub-Actions-Pipeline aus.
Kubernetes-Cluster per IaC: Ein DevOps-Team erstellt GKE-Cluster mit Terraform und konfiguriert Workloads mit Helm Charts und ArgoCD als GitOps-Tool.
Multi-Cloud-Setup: Ein Finanzdienstleister nutzt Terraform, um identische Infrastruktur auf AWS und Google Cloud bereitzustellen – für Disaster Recovery und Vendor-Diversifikation.
Ansible-Konfiguration: Ein Systemadministrator automatisiert die Konfiguration von 200 Linux-Servern (Pakete, Benutzer, Firewall-Regeln) mit Ansible-Playbooks statt manueller SSH-Sitzungen.
Ephemere Umgebungen: Für jeden Pull Request erstellt eine CI-Pipeline automatisch eine vollständige Preview-Umgebung per Terraform – nach dem Merge wird sie wieder gelöscht.
Cloud-Infrastruktur-Management: Automatisierte Bereitstellung und Verwaltung von Cloud-Ressourcen auf AWS, Azure und Google Cloud
Umgebungs-Konsistenz: Identische Dev-, Staging- und Production-Umgebungen aus derselben Codebasis erzeugen
Disaster Recovery: Gesamte Infrastruktur kann bei Ausfällen in Minuten statt Tagen in einer anderen Region neu aufgebaut werden
Compliance und Audit: Jede Infrastruktur-Änderung ist in Git dokumentiert – ideal für Audits und regulatorische Anforderungen
Team-Skalierung: Infrastruktur-Wissen ist im Code dokumentiert, nicht in den Köpfen einzelner Admins – neue Teammitglieder können sofort mitarbeiten
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