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Hinweis zur Transparenz: Diese Branchen-Seiten zeigen unseren Branchenfokus und typische Projektszenarien. Nicht jede genannte Integration oder Ausprägung ist bereits als standardisiertes Produkt umgesetzt.

Software für das Handwerk: Digitalisierung von Auftragsmanagement bis DATEV

Auftragsmanagement, Ressourcenplanung, digitale Stundenzettel und DATEV-Integration – individuelle Handwerkersoftware und Digitalisierungsberatung für Mittelstand.

Software für Handwerk & Handwerksbetriebe

Digitalisierung im Handwerk — warum jetzt?

Handwerksbetriebe stehen vor einem doppelten Druck: Fachkräftemangel und wachsende Bürokratie fressen Zeit, die eigentlich auf der Baustelle oder in der Werkstatt gebraucht wird. Gleichzeitig erwarten Kunden schnellere Angebote, transparente Kommunikation und digitale Rechnungen. Betriebe, die Angebote noch per Hand schreiben, Stunden auf Papierscheinen erfassen und Rechnungen manuell in die Buchhaltung eingeben, verlieren mehrere Stunden pro Auftrag an vermeidbare Administration.

Digitalisierung im Handwerk bedeutet nicht zwingend eine komplexe Branchenlösung für 50.000 €. Oft reicht es, gezielt die größten Zeitfresser zu adressieren: digitale Auftragserfassung, automatische Angebotserstellung und GoBD-konforme Rechnungslegung mit DATEV-Übergabe. Wir helfen beim Auswählen der richtigen Lösung – ob Standardsoftware, Erweiterung oder Individualentwicklung. Mehr zu Digitalisierungsförderung: Fördermittelberatung.

Typische Lösungsansätze für Handwerksbetriebe

Digitales Auftragsmanagement

Von der digitalen Auftragsannahme über Angebot und Auftragsbestätigung bis zur Abnahme und Rechnung – alles in einem System, ohne Papier. Anfragen kommen per Web-Formular oder WhatsApp-Integration, Angebote werden aus Ihrer Leistungsdatenbank generiert und per E-Mail oder Kundenportal versendet. Nach Annahme wird der Auftrag in die Ressourcenplanung übernommen. Am Ende erzeugt das System die Rechnung automatisch aus den erfassten Leistungen.

Ressourcen- und Einsatzplanung

Wer fährt wann wohin – und welches Material ist an Bord? Eine digitale Ressourcenplanung gibt dem Disponenten eine Kalender- oder Kartenansicht aller Monteure und Aufträge. Neue Aufträge werden per Drag-and-Drop zugewiesen, der Monteur bekommt die Infos sofort auf dem Smartphone. Anfahrtzeiten werden optimiert, Überschneidungen sofort sichtbar gemacht. So fahren Ihre Leute weniger Umwege und Disponenten sparen täglich 1–2 Stunden.

Digitaler Stundenzettel & Baudokumentation

Stunden, Materialverbrauch, Fotos und Unterschriften werden direkt auf dem Smartphone erfasst – der Monteur muss nichts mehr handschriftlich ausfüllen. Die Daten fließen automatisch in die Abrechnung. Fotos werden am Auftrag gespeichert und sind für Nachträge oder Reklamationen sofort verfügbar. Kunden unterschreiben digital auf dem Tablet, die Abnahmedokumentation ist rechtssicher und archiviert.

DATEV-Integration & GoBD-konforme Buchhaltung

Rechnungen aus der Handwerkersoftware werden automatisch an DATEV übergeben – per Belegtransfer oder strukturiertem Export. Ihr Steuerberater bekommt GoBD-konforme Belege ohne manuelle Eingabe. Das spart Ihnen und dem Steuerbüro erhebliche Zeit und reduziert Fehler. Wir konfigurieren die Schnittstelle zu DATEV Unternehmen online, Lexware oder anderen Buchhaltungslösungen.

Angebot & Auftragsmanagement

Digitale Aufträge, automatische Angebotserstellung und elektronische Unterschrift – weniger Papier, mehr Zeit für die Arbeit.

Einsatz- & Ressourcenplanung

Monteure, Fahrzeuge und Material im Blick – Drag-and-Drop-Planung mit Karte und Echtzeit-Updates auf dem Monteur-Smartphone.

Digitaler Stundenzettel

Stunden, Material und Fotos per App erfassen – automatische Übernahme in die Abrechnung, digitale Kundenunterschrift.

DATEV-Integration

GoBD-konforme Rechnungen direkt an DATEV oder den Steuerberater – ohne Doppeleingabe, ohne Papierbelege. Ergänzend: Schnittstellenentwicklung.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Software braucht ein Handwerksbetrieb für die Digitalisierung?
Handwerksbetriebe brauchen vor allem drei Kernbereiche: Erstens ein digitales Auftragsmanagement – von der Anfrage über Angebot und Auftragsbestätigung bis zur Abnahme und Rechnung. Zweitens eine Ressourcenplanung – wer fährt wann wohin, welches Material ist auf welchem Fahrzeug, welche Werkzeuge sind verfügbar. Drittens die GoBD-konforme Rechnungslegung mit Übergabe an DATEV oder den Steuerberater. Viele Handwerker starten mit einer branchenspezifischen Standardlösung (z. B. Tarifero, Streit V.1, Lexware Handwerk), stoßen aber schnell an Grenzen, wenn individuelle Prozesse abgebildet werden müssen. Wir helfen beim Auswählen, Einführen und Anpassen – oder entwickeln gezielte Erweiterungen, wenn die Standardsoftware nicht passt.
Wie digitalisiert man die Auftragsabwicklung im Handwerk?
Die Digitalisierung der Auftragsabwicklung im Handwerk beginnt mit dem digitalen Auftrag: Anfragen kommen per Web-Formular oder App, Angebote werden aus Leistungsverzeichnissen und Preislisten generiert und per E-Mail oder Kundenportal verschickt. Nach der Auftragserteilung wird der Auftrag an die Ressourcenplanung übergeben – automatisch oder durch den Disponenten. Der Monteur sieht seinen Auftrag auf dem Smartphone, kann Materialverbrauch und Arbeitszeit erfassen, Fotos dokumentieren und den Kunden digital unterschreiben lassen. Abschließend wird die Rechnung automatisch aus den erfassten Leistungen erzeugt und an DATEV übergeben. Das spart 2–4 Stunden Büroadministration pro Auftrag.
Was kostet eine individuelle Handwerkersoftware?
Eine individuelle Handwerkersoftware mit Auftragsmanagement, Ressourcenplanung und Rechnungslegung kostet je nach Umfang zwischen 15.000 und 80.000 €. Einfachere Lösungen – z. B. ein Auftragsformular mit automatischer PDF-Erstellung und DATEV-Export – beginnen bei 8.000 €. Komplexere Systeme mit Lagermodul, Materialbestellung, Subunternehmer-Verwaltung und Kundenportal können 60.000–100.000 € kosten. Für viele Betriebe ist eine Zwischenlösung sinnvoll: Standardsoftware kaufen und gezielt erweitern, statt von Null entwickeln. Fördermittel (go-digital, BAFA Digital) können bis zu 50 % der Beratungskosten abdecken.
Wie funktioniert die DATEV-Integration für Handwerksbetriebe?
DATEV-Integration für Handwerksbetriebe erfolgt entweder über den DATEV Belegtransfer (PDF-Belege werden automatisch in die DATEV Buchführung übertragen) oder über eine strukturierte Schnittstelle (DATEV-ASCII-Export oder DATEV-XML). Rechnungen, Eingangsbelege und Lohnabrechnung werden so automatisch an den Steuerberater übergeben, ohne manuelle Eingabe im Steuerbüro. Wir integrieren bestehende Handwerkersoftware oder Individuallösungen in DATEV – GoBD-konform, mit Belegpflicht und Unveränderlichkeit der Buchhaltungsdaten. Das spart Ihnen und Ihrem Steuerberater erhebliche Zeit und reduziert Fehler bei der Verbuchung.
Was ist GAEB-Datenaustausch und wann ist er im Handwerk relevant?
GAEB (Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen) ist der Standard für den Austausch von Leistungsverzeichnissen im Bauwesen. GAEB-Dateien (DA83, DA84) enthalten strukturierte Positionen mit Mengen, Einheiten und Kurztexten. Für Handwerksbetriebe, die öffentliche Ausschreibungen bearbeiten, ist GAEB-Import Pflicht: das LV des Auftraggebers wird direkt in das eigene Angebotsprogramm importiert, Preise werden eingetragen und als GAEB-Datei zurückgeschickt. Wir integrieren GAEB-Schnittstellen in Handwerkersoftware und Auftragsmanagement-Systeme.
Wie erfüllt eine Handwerkersoftware die GoBD-Anforderungen?
GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern) stellen klare Anforderungen an digitale Buchhaltung: Unveränderlichkeit von Buchungsdaten (keine nachträglichen Korrekturen ohne Protokoll), vollständige und zeitgerechte Erfassung aller Geschäftsvorfälle, lückenlose Belegpflicht mit digitalem Original, Aufbewahrungsfristen von 10 Jahren und maschinelle Auswertbarkeit. In der Handwerkersoftware bedeutet das: Rechnungen dürfen nach Versand nicht ohne Storno geändert werden. Wir entwickeln GoBD-konforme Buchungsmodule mit revisionssicherer Archivierung.
Was sind die Vorteile von digitaler Zeiterfassung im Handwerk?
Digitale Zeiterfassung per App ersetzt Stundenzettel auf Papier. Vorteile: Monteure erfassen Arbeitszeit direkt beim Auftrag, GPS-Stempel dokumentiert Anwesenheit, Überstunden und Zuschläge werden automatisch berechnet, Daten fließen direkt in Lohnabrechnung und Rechnungsstellung. Das Arbeitszeitgesetz verlangt Dokumentation der Arbeitszeiten – digitale Lösung ist rechtssicherer als handschriftliche Zettel. Seit dem EuGH-Urteil 2019 und der nationalen Umsetzung 2024 ist Zeiterfassung gesetzliche Pflicht für alle Arbeitgeber.
Welche Handwerkersoftware eignet sich für kleine Betriebe mit unter 10 Mitarbeitern?
Für kleine Handwerksbetriebe eignen sich zunächst SaaS-Lösungen wie Craftboxx, MeinBüro Handwerk, Streit V.1 oder Lexware Handwerk. Sie bieten Auftragsmanagement, Rechnungsstellung und Zeiterfassung zu Monatsbeiträgen von 30–100 €. Grenzen: begrenzte Individualisierbarkeit, Schnittstellen nur zu Standard-ERP. Wir helfen bei der Systemauswahl und ergänzen bei Bedarf gezielt: z. B. DATEV-Export, Kundenportal oder individuelle Leistungsverzeichnis-Vorlagen als Erweiterung einer Standardlösung. So bleibt der Einstieg günstig.
Wie funktioniert eine Materialverwaltung für mobile Handwerksteams?
Mobile Materialverwaltung im Handwerk bedeutet: Lagerbestand auf Fahrzeugen und im Hauptlager in Echtzeit sichtbar, Materialentnahme per App mit Barcode-Scan buchen, automatische Nachbestellung bei Mindestbestand und Materialzuordnung zu Aufträgen für korrekte Kalkulation und Rechnungsstellung. Das verhindert teure Doppelkäufe, weil Monteure Material kaufen, das im Fahrzeug des Kollegen liegt. Wir integrieren Materialverwaltungsmodule in bestehende Auftragsmanagement-Systeme oder ERP-Systeme wie Odoo.
Wie setzt man die E-Rechnung (XRechnung) für Handwerksbetriebe um?
Seit November 2020 müssen Handwerksbetriebe bei Aufträgen für öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Kommunen) E-Rechnungen im XRechnung-Format (oder ZUGFeRD) liefern. Ab 2025 gilt die E-Rechnungspflicht stufenweise auch im B2B-Bereich. XRechnung ist ein XML-basiertes Format nach EN 16931. Wir integrieren E-Rechnungs-Exportfunktionen in Handwerkersoftware und Auftragsmanagement-Systeme. Die Rechnungen werden automatisch aus den Auftragsdaten generiert und können direkt an Bundesportale oder per E-Mail übermittelt werden.

Digitalisierung im Handwerk: Was konkret zu tun ist

Handwerksbetriebe verlieren im Durchschnitt 2–4 Stunden pro Auftrag durch manuelle Administration. Angebote werden per Hand geschrieben. Stunden werden auf Papierzetteln erfasst. Rechnungen werden manuell in die Buchhaltung eingegeben. Das sind Aufgaben, die Software vollständig übernehmen kann. Digitalisierung im Handwerk ist keine Frage der Unternehmensgröße – auch ein 5-Mann-Betrieb profitiert sofort von digitaler Auftragsabwicklung.

Der typische Einstieg: Auftragsmanagement-Software mit digitaler Angebotserstellung, Ressourcenplanung und DATEV-Export. Das eliminiert die größten Zeitfresser ohne große Investition. SaaS-Lösungen starten bei 30–100 € monatlich. Wenn die Standardlösung nicht passt – individuelle Prozesse, spezielle Branchenanforderungen, GAEB-Schnittstellen für öffentliche Ausschreibungen – entwickeln wir Erweiterungen oder Individualmodule.

Seit dem EuGH-Urteil 2019 und der deutschen Umsetzung 2024 ist Zeiterfassung gesetzliche Pflicht für alle Arbeitgeber. Digitale Zeiterfassungs-Apps sind die rechtssichere und praktischere Alternative zu Papierstundenzetteln. Sie ermöglichen gleichzeitig die direkte Zuordnung von Arbeitszeiten zu Aufträgen – was die Kalkulation und Nachkalkulation erheblich verbessert.

  • Digitale Auftragsabwicklung spart 2–4 Stunden Büroadministration pro Auftrag – messbar ab dem ersten Tag.
  • GoBD-konforme Rechnungslegung schützt vor Bußgeldern bei Betriebsprüfungen und erleichtert den Steuerberater.
  • DATEV-Integration eliminiert Doppeleingabe – Rechnungen aus der Handwerkersoftware landen direkt beim Steuerberater.
  • Gesetzliche Zeiterfassungspflicht (2024) ist mit digitaler App rechtssicher und gleichzeitig Grundlage für genaue Kalkulation.
  • GAEB-Import aus öffentlichen Ausschreibungen spart Stunden bei der Angebotserstellung für kommunale Projekte.
  • Mobile Materialverwaltung per Barcode-Scan verhindert Doppelkäufe und verbessert Kalkulation um 15–25 %.
  • Digitale Abnahme mit Kundensignatur auf dem Tablet ist rechtssicher und verhindert Streit über Leistungsumfang.
  • Ressourcenplanung per Drag-and-Drop spart Disponenten täglich 1–2 Stunden Planungsaufwand.

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