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Hinweis zur Transparenz: Diese Branchen-Seiten zeigen unseren Branchenfokus und typische Projektszenarien. Nicht jede genannte Integration oder Ausprägung ist bereits als standardisiertes Produkt umgesetzt.

Software für Logistik & Transport: IT-Lösungen für Speditionen und Lagerdienstleister

WMS, TMS, Routenoptimierung und Track & Trace – passende Logistiksoftware für den Mittelstand, DSGVO-konform und Made in Germany.

Software für Logistik & Transport

Herausforderungen in der Logistikbranche

Logistik- und Transportunternehmen stehen unter enormem Effizienzdruck: steigende Treibstoffkosten, Fahrermangel, Lieferkettenunterbrechungen und wachsende Kundenerwartungen an Transparenz und Lieferpünktlichkeit erfordern digitale Prozesse. Gleichzeitig sind viele mittelständische Speditionen und Lagerdienstleister noch mit Excel-Touren, Papierscheinen und veralteten TMS-Systemen unterwegs. Medienbrüche kosten Zeit und verursachen Fehler – von falschen Lieferadressen über fehlende Statusmeldungen bis zu unkontrollierten Lagerbeständen.

Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen individuelle Logistiksoftware, die zu Ihren Prozessen passt – von der Lagerverwaltung über die Tourenplanung bis zum Kundenportal mit Live-Tracking. Wo Standardsoftware zu groß oder zu unflexibel ist, bauen wir schlanke Lösungen, die genau das abbilden, was Sie brauchen – integriert in Ihr ERP und Ihre bestehenden Spediteur-Portale. Ergänzend hierzu: Lösungsübersicht Logistik.

Typische Lösungsansätze für Logistik & Transport

Lagerverwaltungssystem (WMS)

Unser Lagerverwaltungssystem digitalisiert alle Lagerprozesse: Wareneingang mit Barcode-/QR-Scan, chaotische oder feste Lagerplätze, FIFO/FEFO-Kommissionierung, Inventur und Versandabwicklung. Die Lösung läuft auf mobilen Geräten in der Lagerhalle und ist in Ihr ERP integriert – Bestandsdaten in Echtzeit, ohne Doppelpflege. Chargen-, Serien- und MHD-Verwaltung auf Wunsch inklusive.

Transportmanagement (TMS) & Tourenplanung

Unser Transportmanagementsystem übernimmt Auftragsübernahme aus dem ERP, automatische Tourenvorschläge per Optimierungsalgorithmus, Disponentenoberfläche mit Karte und Drag-and-Drop, Fahrer-App mit Navigation und digitalen Lieferscheinen sowie EDI-Anbindung an Spediteur-Portale. Das Ergebnis: weniger Leerkläufe, bessere Fahrzeugauslastung und Disponenten, die Ausnahmen managen statt Standardtouren planen.

Track & Trace und Kundenportal

Track & Trace gibt Ihren Kunden Echtzeit-Einblick in den Sendungsstatus – per Web-Portal, E-Mail-Notification oder API. Kunden können selbst nachschauen, statt den Disponenten anzurufen. Das entlastet Ihren Kundenservice erheblich. Für B2B-Kunden bieten wir White-Label-Portale mit eigenem Branding und Benutzerrollen-Management.

ERP-Integration für Logistik

Ob SAP, Odoo, Navision oder ein branchenspezifisches System – wir entwickeln Schnittstellen, die Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen und Bestände bidirektional synchronisieren. So entfällt manuelle Doppeleingabe, und Ihr ERP bleibt das führende System für Finanzen und Auftragsmanagement.

Lagerverwaltung (WMS)

Scan-basierte Ein-/Auslagerung, Kommissionierung und Inventur – integriert in Ihr ERP.

Tourenplanung & TMS

Automatische Tourenoptimierung, Disponentenoberfläche und Fahrer-App mit digitalen Liefernachweisen.

Track & Trace

Echtzeit-Sendungsverfolgung für Kunden – per Webportal, App oder API. White-Label auf Wunsch.

Logistik-Analytics

KPIs für Auslastung, Pünktlichkeit, Kosten und Fehlerquoten – als Dashboard für Disponenten und Geschäftsführung.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist ein Lagerverwaltungssystem (WMS) und wann brauche ich es?
Ein Warehouse Management System (WMS) steuert alle Lagerprozesse digital: Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Versand und Inventur. Sie brauchen ein WMS, wenn Ihr Lager mit Excel oder einem veralteten System nicht mehr effizient zu führen ist – typische Symptome sind fehlerhafte Kommissionierungen, lange Suchzeiten, schlechte Lagerauslastung oder fehlende Echtzeit-Bestände. Einfache WMS-Lösungen beginnen bei ca. 10.000 €; komplexere Systeme mit Chargen-, Serien- und MHD-Verwaltung sowie Kopplung an Fördertechnik können 100.000 € und mehr kosten. Wir empfehlen zunächst eine Prozessanalyse: Oft lässt sich durch Prozessoptimierung und ein schlankes WMS mehr erreichen als mit einem großen System-Rollout.
Wie lässt sich eine Transportmanagementsoftware (TMS) integrieren?
Ein Transport Management System (TMS) übernimmt Tourenplanung, Frachtbuchung, Track & Trace und Abrechnung. Die Integration erfolgt typischerweise über APIs zu Ihrem ERP-System (Auftragsdaten, Lieferscheine), zu Spediteur-Portalen (EDI, REST) und zu Fahrerkommunikationssystemen (Telematik, mobile Apps). Moderne TMS-Lösungen (z. B. TimoCom, Transporeon oder individuelle Eigenentwicklungen) bieten REST-APIs oder EDI-Schnittstellen (EDIFACT, XML). Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen die Middleware, die Ihr ERP, das TMS und externe Portale verbindet – so dass Aufträge automatisch an die Disponenten übergehen und Statusmeldungen zurückfließen, ohne manuelle Doppeleingabe.
Was kostet eine individuelle Logistiksoftware?
Individuelle Logistiksoftware kostet je nach Umfang zwischen 20.000 und 500.000 €. Ein schlankes WMS für ein Lager mit 500 Artikel-SKUs und 3 Mitarbeitern liegt bei 20.000–50.000 €. Ein vollständiges TMS mit Tourenoptimierung, Fahrer-App und EDI-Anbindung an Spediteure startet bei 60.000 €. Komplexe Multi-Standort-Lösungen mit Echtzeit-Track-and-Trace, Kundenschnittstellen und BI-Reporting können 200.000 € und mehr kosten. Häufig lohnt sich ein MVP-Ansatz: Zuerst den kritischsten Prozess digitalisieren, dann iterativ erweitern. Fördermittel (go-digital, BAFA) können bis zu 50 % der Beratungs- und Entwicklungskosten decken.
Kann Groenewold IT auch Routenoptimierung entwickeln?
Ja. Routenoptimierung ist ein klassisches Operations-Research-Problem (Vehicle Routing Problem, VRP), für das wir sowohl bewährte Algorithmen (z. B. Google OR-Tools, HERE Routing API) als auch KI-gestützte Ansätze einsetzen. Die Optimierung berücksichtigt Fahrzeugkapazitäten, Zeitfenster, Fahrverbote und Fahrzeugtypen. Das Ergebnis sind Touren mit weniger Kilometern, besserer Auslastung und kürzerer Planung. Wir integrieren die Optimierung in Ihre bestehende Disponienten-Oberfläche oder entwickeln eine eigene – mit Karten-Visualisierung, Drag-and-Drop für manuelle Anpassungen und Exportfunktion für Fahrer-Apps oder Navis.
Was sind EDI-Schnittstellen in der Logistik und welche Standards werden genutzt?
EDI (Electronic Data Interchange) ermöglicht den automatisierten Datenaustausch zwischen Logistiksystemen. Relevante Standards in der Logistik: EDIFACT DESADV (Lieferavis), EDIFACT ORDERS (Bestellung), EDIFACT RECADV (Wareneingangsbestätigung) und EDIFACT INVOIC (Rechnung). Spediteure nutzen zusätzlich EDIFACT IFTMIN (Transportauftrag) und IFTMCS (Containerstatusangaben). Moderne Systeme bieten zusätzlich REST-APIs für Carrier-Integrationen (DHL, UPS, DPD). Wir entwickeln EDI-Middleware und API-Konnektoren für alle gängigen Logistikstandards.
Wie funktioniert eine Carrier-API-Integration für Versanddienstleister?
Carrier-APIs erlauben automatische Versandscheinererstellung, Label-Druck und Track-and-Trace-Updates ohne manuelle Eingabe im Carrier-Portal. DHL bietet REST-APIs für Paket, Freight und Express. DPD, UPS, FedEx und GLS haben ähnliche API-Angebote. Die Integration läuft typischerweise: Bestellung kommt ins WMS, automatisch wird ein Versandlabel generiert, Tracking-Nummer geht an den Kunden, Statusupdates vom Carrier fließen automatisch zurück. Wir entwickeln Multi-Carrier-Module, die mehrere Carrier in einer Schnittstelle bündeln.
Was ist ein WMS-to-TMS-Interface und warum ist es wichtig?
Ein WMS-to-TMS-Interface verbindet Lagerverwaltung und Transportmanagement. Wenn eine Sendung im WMS kommissioniert wird, übergibt das Interface automatisch Transportauftrag, Gewicht, Volumen und Lieferadresse ans TMS. Das TMS plant die Tour oder bucht den Carrier. Nach dem Versand fließt die Tracking-Nummer zurück ans WMS und wird dem Kunden kommuniziert. Ohne dieses Interface entstehen manuelle Übergaben und Datenverluste. Wir entwickeln WMS-TMS-Middleware auf Basis von REST-APIs oder EDIFACT-Nachrichten.
Welche KPIs sollte ein Logistik-Dashboard liefern?
Ein Logistik-Dashboard sollte folgende KPIs in Echtzeit liefern: Pünktlichkeitsquote (On-Time Delivery, OTD), durchschnittliche Durchlaufzeit je Sendungstyp, Fehlerquote bei Kommissionierung (Pick Accuracy), Lagerumschlag und Lagerauslastung je Zone, Kosten pro Sendung je Carrier und Route sowie Retourenquote und Retourenursachen. Diese KPIs helfen Disponenten und Geschäftsführung, Engpässe sofort zu erkennen. Wir entwickeln Dashboards auf Basis von Power BI oder als individuelle Web-Anwendung mit Echtzeit-Datenbankanbindung.
Wie integriert man Telematik-Systeme in ein TMS?
Telematik-Systeme in Fahrzeugen (Fleetboard, Webfleet, TomTom Telematics) liefern GPS-Positionen, Fahrtenprotokolle und Fahrtzustandsdaten. Integration ins TMS bedeutet: Ist-Position und ETA automatisch berechnen, Ausnahmen (Verspätung, Routenabweichung) sofort sichtbar machen, Fahrzeiten für Lenk- und Ruhezeitenmanagement (EU-Verordnung 561/2006) auswerten und Kraftstoffverbrauch je Tour analysieren. Wir entwickeln Telematik-Adapter, die Daten verschiedener Anbieter normalisieren und in ein einheitliches TMS-Dashboard integrieren.
Was ist Lageroptimierung und wie wird sie softwareseitig unterstützt?
Lageroptimierung reduziert Wege und verbessert Kommissioniergeschwindigkeit durch intelligente Lagerplatz-Strategien: ABC-Analyse sortiert Schnelldreher (A-Artikel) in kurze Wegzonen, chaotische Lagerhaltung nutzt jeden freien Stellplatz optimal aus und Slotting-Optimierung berechnet regelmäßig neue optimale Positionen basierend auf Auftragsmustern. Software-seitig: WMS berechnet Einlagerungsvorschläge automatisch, Kommissionier-Reihenfolge wird wegoptimiert (Picker-Routing-Algorithmen) und Lagerauslastung wird in Echtzeit visualisiert. Wir entwickeln WMS-Funktionen und Optimierungsmodule für Lager jeder Größe.

Digitalisierung in der Logistik: Was konkret zu tun ist

Logistik- und Transportunternehmen mit manuellen Prozessen verlieren täglich Geld. Excel-Tourenplanung dauert 2–3 Stunden täglich. Manuelle Sendungserfassung erzeugt Fehler. Kunden rufen an, um Sendungsstatus abzufragen. Jeder dieser Prozesse lässt sich automatisieren. Ein WMS, das Lagerprozesse digitalisiert, amortisiert sich typischerweise binnen 12–18 Monaten – durch weniger Kommissionierfehler, bessere Lagerauslastung und schnellere Durchlaufzeiten.

EDI-Schnittstellen sind für viele Logistikdienstleister Pflichtanforderung ihrer Kunden. EDIFACT DESADV, ORDERS und INVOIC sind Standardnachrichten im Handel-Logistik-Verhältnis. Wer diese Schnittstellen nicht anbietet, verliert Kunden, die automatisierte Prozesse erwarten. Wir entwickeln EDI-Middleware, die Ihr TMS oder WMS ohne Systemwechsel um EDI-Fähigkeit ergänzt.

Track-and-Trace ist heute kein Differenzierungsmerkmal mehr, sondern Basiserwartung. Kunden und Endempfänger erwarten Echtzeit-Status. B2B-Kunden wollen Statusdaten per API direkt in ihre Systeme. White-Label-Portale ermöglichen Logistikdienstleistern, diesen Service im eigenen Branding anzubieten. Das stärkt die Kundenbindung und reduziert gleichzeitig Statusanfragen im Kundenservice.

  • WMS-Einführung reduziert Kommissionierfehler um 80–95 % durch Scan-basierte Prozesse statt manuellem Abgleich.
  • Tourenoptimierung mit Google OR-Tools spart 10–20 % Fahrtkosten durch bessere Routenplanung und höhere Fahrzeugauslastung.
  • EDI-Schnittstellen nach EDIFACT sind für Handel-Kunden Pflichtanforderung – ohne EDI kein Lieferantenvertrag.
  • Carrier-API-Integration (DHL, DPD, UPS) eliminiert manuelle Versandscheinerstellung und spart 5–15 Minuten pro Sendung.
  • Telematik-Integration nach EU-Verordnung 561/2006 erleichtert Lenk- und Ruhezeitennachweis bei Fahrerkontrolle.
  • Track-and-Trace-Portal reduziert telefonische Statusanfragen um 50–70 % – messbar nach wenigen Wochen im Betrieb.
  • WMS-to-TMS-Interface verhindert manuelle Übergaben und halbiert Bearbeitungszeit pro Sendung.
  • Logistik-KPI-Dashboards machen Engpässe sichtbar, bevor sie zu Kundenreklamationen führen.

Nächster Schritt

Gemeinsam finden wir den besten Ansatz für Ihr Vorhaben.

Ob und wie wir helfen können, klären wir unverbindlich in einem kurzen Gespräch.

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