FeverApp – Fieber-Tracking für Kinder
Für ein Forschungsprojekt der Universität Witten/Herdecke haben wir die FeverApp entwickelt: Eltern dokumentieren Fieberverläufe und Begleitsymptome strukturiert – als Unterstützung im Alltag und als Gesprächsgrundlage mit Ärztinnen und Ärzten. Mit Förderung des BMBF; Umsetzung Made in Germany in Ostfriesland.
FeverApp – Fieber-Tracking für Kinder
Gesundheit
Die Herausforderung
Eltern, Fieber und Informationslücken
Fieber bei Kindern ist häufig, emotional belastend und inhaltlich komplex: Dosierungen, Messzeitpunkte, Begleitsymptome und Medikamente müssen im Alltag sicher erfasst werden – oft nachts und unter Zeitdruck. Gleichzeitig sollen Eltern nicht entmündigt werden; viele wünschen sich Orientierung, ohne jede Entscheidung delegieren zu müssen.
Für das Forschungsumfeld war vorgegeben, dass dokumentierte Verläufe wissenschaftlich nutzbar sein können, ohne die Rolle der Kinderärztin oder des Kinderarztes zu ersetzen. Technisch brauchte es eine Lösung, die auf iOS und Android verlässlich läuft, barrierearme Eingaben erlaubt und mit klaren Datenschutzgrenzen arbeitet – besonders wenn Studien- und Versorgungslogik zusammenkommen.
Wissenschaft, Förderung und Partner
Das Projekt ist in einem akademischen Kontext mit der Universität Witten/Herdecke verankert und wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorangetrieben – mit dem Ziel, evidenzbasierte Einblicke in Fieberverläufe zu ermöglichen und gleichzeitig Familien praktisch zu entlasten.
Für uns als Softwarepartner aus Leer (Ostfriesland) bedeutete das: enge Abstimmung mit Forschung und Fachlogik, nachvollziehbare Datenflüsse und eine App, die sich im Alltag nicht „wie Studiensoftware“ anfühlt, sondern wie ein ruhiges Tagebuch mit klarer Struktur.
Unsere Lösung
Screenshots der App
Mobile Dokumentation mit klaren Kernflows
Wir haben eine Flutter-basierte App für iOS und Android umgesetzt, die Eltern hilft, Verläufe, Symptome und relevante Kontextinformationen festzuhalten – mit Fokus auf verständliche Eingaben und wiederkehrende Abläufe, die auch unter Stress bedienbar bleiben.
Die Architektur trennt Darstellung, Geschäftslogik und Anbindung an Dienste, damit Erweiterungen (z. B. Inhalte, Sprachen, Hinweise) tragbar bleiben. Mehrsprachigkeit war von Anfang an relevant, weil Gesundheitsinformationen sprachlich zugänglich sein müssen – nicht nur technisch übersetzt, sondern im Kontext verständlich.
Made in Germany – Qualität und Erreichbarkeit
Die Entwicklung erfolgte durch Groenewold IT Solutions in Leer – Entwicklung „Made in Germany“ mit kurzen Wegen und direkter Abstimmung mit dem Projekt. Vor Releases haben wir zentrale Flows auf gängigen Geräten geprüft und auf konsistente Darstellung über iOS und Android geachtet, damit Familien dieselbe Logik erleben, unabhängig vom Hersteller.
Ergebnisse
Nutzen für Familien und Gespräch mit der Praxis
Eltern erhalten ein strukturiertes Bild des Verlaufs – hilfreich für Rückfragen in der Sprechstunde und zur eigenen Einordnung im Alltag. Die App ersetzt keine medizinische Diagnose, unterstützt aber die Vorbereitung von Gesprächen mit konkreten Zeitverläufen und Notizen.
Referenz für Gesundheits- und Forschungs-Apps
FeverApp zeigt, wie wir komplexe Anforderungen aus Medizin, Forschung und Nutzerfreundlichkeit in einer mobilen Anwendung zusammenführen: technisch robust, datenschutzbewusst und auf echte Nutzung im Familienalltag ausgelegt. Für vergleichbare Projekte – von Diät- und Therapie-Tagebüchern bis zu begleitenden Apps in Studien – liefert diese Referenz ein belastbares Umsetzungsmuster.
Forschung und Alltagstauglichkeit
Warum ein Tagebuch-Prinzip funktioniert
Krankheitsverläufe lassen sich oft erst im Zeitverlauf einordnen. Eine App, die wiederkehrende Eingaben vereinfacht und gleichzeitig wissenschaftlich sauber aufgebaut ist, verbindet beide Welten: Nutzerfreundlichkeit für Familien und strukturierte Daten für die Forschung – ohne die ärztliche Beurteilung zu ersetzen.
Datenschutz als Gestaltungsaufgabe
Gesundheitsnahe Daten erfordern klare Zwecke, transparente Information und technische Disziplin. Wir haben die Implementierung so ausgerichtet, dass Datenschutz nicht nachträglich „aufgesetzt“ wirkt, sondern in Architektur und Oberflächenlogik verankert ist – passend zu einem Projekt mit universitärem Hintergrund.
Weiterentwicklung und Verfügbarkeit
Die App wird über die gängigen App Stores verteilt und kann dort von Familien bezogen werden. Inhaltliche und technische Weiterentwicklungen bleiben über eine wartbare Codebasis und klare Schnittstellen beherrschbar – ein Vorteil von Flutter, wenn iOS und Android parallel gepflegt werden müssen.
Features
Funktionen im Überblick
- Flutter-App für iOS und Android aus einer Codebasis
- Dokumentation von Fieberverläufen und Begleitsymptomen
- Strukturierte Erfassung als Grundlage für Arztgespräche
- Mehrsprachige Oberfläche für unterschiedliche Familiensprachen
- REST-Anbindung und erweiterbare Architektur
- Umsetzung im BMBF-geförderten Forschungskontext (Universität Witten/Herdecke)
- Entwicklung Made in Germany (Groenewold IT Solutions, Leer / Ostfriesland)
- Bereitstellung über Apple App Store und Google Play
Projektdetails
Kunde
Abgeschlossen
2019–2025
Website
https://www.feverapp.de/Technologien
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