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Hinweis zur Transparenz: Diese Branchen-Seiten zeigen unseren Branchenfokus und typische Projektszenarien. Nicht jede genannte Integration oder Ausprägung ist bereits als standardisiertes Produkt umgesetzt.

Software für öffentliche Verwaltung: OZG, BSI-Grundschutz und E-Government

OZG-konforme Fachverfahren, barrierefreie Online-Dienste, BSI-konforme Sicherheitsarchitektur und BundID-Integration – E-Government-Software für Kommunen und Behörden.

Software für öffentliche Verwaltung & E-Government

Verwaltungsdigitalisierung: OZG als Katalysator

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) hat die Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland beschleunigt: Kommunen und Behörden sind verpflichtet, Verwaltungsleistungen digital anzubieten – barrierefrei, DSGVO-konform und mit eID-Authentifizierung. Gleichzeitig steigen IT-Sicherheitsanforderungen durch NIS2 und BSI-Grundschutz. Viele Kommunen stehen vor der Herausforderung, Fachverfahren zu digitalisieren, ohne interne IT-Kapazitäten zu haben.

Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen E-Government-Software für Kommunen und Behörden: OZG-konforme Online-Dienste, barrierefreie Fachverfahren, BSI-Grundschutz-Sicherheitsarchitektur und BundID-Integration. Mit Erfahrung im öffentlichen Vergabewesen begleiten wir Projekte von der Leistungsbeschreibung bis zur Abnahme. Mehr zur Barrierefreiheit: BITV-konforme Entwicklung.

Typische Lösungsansätze für die öffentliche Verwaltung

OZG-konforme Online-Dienste

Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Online-Dienste nach OZG: digitale Formulare mit BundID-Authentifizierung (eID und Benutzerkonto Bund), automatische Weiterverarbeitung im Fachverfahren, Bescheid per Post oder digital (E-Rechnung nach XRechnung) und Bürger-Benachrichtigungen per E-Mail. Alle Dienste werden barrierefrei nach BITV 2.0 entwickelt, DSGVO-konform betrieben und mit Barrierefreiheits-Erklärung ausgestattet. Integration in bestehende kommunale Fachverfahren über XÖV-Standards.

BSI-Grundschutz-konforme Architektur

Software für öffentliche Stellen muss BSI-Grundschutz-konform entwickelt und betrieben werden: IT-Sicherheitskonzept mit Schutzbedarfsfeststellung, Gefährdungsmodellierung und Sicherheitsmaßnahmen nach BSI-IT-Grundschutz-Kompendium, Penetration Testing für kritische Verfahren, ISMS-Dokumentation und Incident-Response-Plan. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen das Sicherheitskonzept gemeinsam mit Ihrer IT und erstellen revisionssichere Dokumentation für interne Audits und BSI-Prüfungen.

Fachverfahren & Workflow-Digitalisierung

Kommunale Fachverfahren digitalisieren – von der Baugenehmigung über die Kitaplatz-Bewerbung bis zur Gewerbeanmeldung: strukturierte Datenerfassung per Online-Formular, Workflow-Engine für Sachbearbeiter (Aufgaben, Fristen, Eskalation), Integration in Dokumentenmanagement (DMS), Posteingang und Bescheiderstellung sowie XÖV-Schnittstellen für Datenaustausch zwischen Behörden. Das reduziert Bearbeitungszeiten um 40–70 % gegenüber Papierprozessen.

Bürgerportal & ePayment

Ein kommunales Bürgerportal bündelt alle Online-Dienste an einem Ort: BundID-Login, Antragsstatus-Verfolgung, Bescheid-Abruf und Kommunikationskanal mit der Behörde. ePayment-Integration (giropay, Kreditkarte, Lastschrift) nach OZG-Anforderungen für Gebührenzahlungen. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Bürgerportale auf Basis von Open-Source-Frameworks oder als individuelle Lösung – skalierbar für Kommunen von 5.000 bis 500.000 Einwohnern.

OZG-Online-Dienste

BundID-Integration, barrierefreie Formulare und Bescheiderstellung – OZG-konform für Kommunen.

BSI-Grundschutz & NIS2

IT-Sicherheitskonzept, Penetration Testing und ISMS-Dokumentation – für Kommunen und Behörden.

Fachverfahren & Workflow

Digitale Baugenehmigung, Kitaplatz-Bewerbung, Gewerbeanmeldung – Fachverfahren vollständig digital.

Bürgerportal & ePayment

Zentrales Bürgerportal mit BundID, Antragsstatus und ePayment-Integration für Gebühren.

Häufige Fragen (FAQ)

Was bedeutet OZG-konforme Softwareentwicklung?
Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, Verwaltungsleistungen digital anzubieten. OZG-konforme Softwareentwicklung muss folgende Anforderungen erfüllen: Barrierefreiheit nach BITV 2.0 und WCAG 2.1 Level AA (verpflichtend für öffentliche Stellen), Datenschutz nach DSGVO und BDSG mit Verarbeitungsverzeichnis und DSFA, Authentifizierung per Online-Ausweisfunktion (eID) oder BundID-Konto, Integration in bestehende Fachverfahren über XÖV-Standards (XMeld, XKfz, XVergabe), Hosting auf BSI-grundschutz-konformer Infrastruktur und Vergabekonformität (EVB-IT, öffentliche Ausschreibung ab Schwellenwerten). Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen OZG-konforme Fachverfahren und Online-Dienste für Kommunen und Behörden – inklusive Barrierefreiheits-Erklärung und BSI-Sicherheitskonzept.
Welche IT-Sicherheitsanforderungen gelten für öffentliche Verwaltungen?
Öffentliche Verwaltungen unterliegen dem BSI-Gesetz (BSIG) und sind verpflichtet, einen Mindest-Sicherheitsstandard nach IT-Grundschutz (BSI-Kompendium) einzuhalten. Kritische Infrastruktur (z. B. große Kommunen, Gesundheitsämter) fällt zusätzlich unter KRITIS-Regulierung. Konkrete Anforderungen: IT-Sicherheitskonzept nach BSI-Grundschutz (Bausteine, Gefährdungen, Maßnahmen), NIS2-Umsetzung (seit Oktober 2024 gilt NIS2 auch für öffentliche Verwaltungen in Teilbereichen), sichere Softwareentwicklung nach BSI-Empfehlungen (OCP, sichere Defaults), Penetration Testing für kritische Verfahren, Datenschutzkonforme Protokollierung und Incident-Response-Planung. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Software mit integriertem BSI-Sicherheitskonzept und begleiten Sicherheitsaudits.
Wie funktioniert die Vergabe von IT-Projekten an öffentliche Auftraggeber?
Öffentliche IT-Aufträge werden ab bestimmten Schwellenwerten (aktuell EU-Schwellenwert: 221.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5,538 Mio. € für Bauleistungen) europaweit ausgeschrieben. Unterhalb nationaler Schwellenwerte (meist 25.000 €) kann freihändig vergeben werden, oberhalb gelten VgV/VOL/UVgO-Regelungen. Praxis: Viele Kommunen beauftragen unterhalb der Schwellenwerte direkt. Für größere Projekte: öffentliche Ausschreibung über Vergabeplattformen (DTVP, evergabe.de, DEAL), Bietergemeinschaften möglich, Wertungskriterien oft 60 % Preis, 40 % Qualität/Konzept. Je nach Ausgangslage unterstützen wir bei Angebotserstellung (Leistungsbeschreibung, Konzept) und haben Erfahrung mit kommunalen Vergabeverfahren. Mehr zur Förderung: <Link href='/leistungen/foerdermittelberatung'>Fördermittelberatung</Link>.
Was kosten digitale Verwaltungsleistungen und Fachverfahren?
Kosten für E-Government-Projekte variieren stark: Einfacher Online-Dienst (Formular, Posteingang, Bescheid) mit BundID-Anbindung und OZG-Compliance: 15.000–50.000 €. Komplexes Fachverfahren (z. B. Baugenehmigung digital, Kfz-Zulassung online) mit Backend-Integration: 80.000–300.000 €. Barrierefreiheits-Nachrüstung für bestehendes Portal: 10.000–40.000 €. Kommunales Bürgerportal mit mehreren Online-Diensten, BundID und E-Payment-Integration: 100.000–500.000 €. Fördermittel: Die EU fördert über EFRE und Horizon Europe, der Bund über Onlinezugangsgesetz-Förderung und die Länder über eigene Digitalisierungsprogramme. Wir beraten zu Fördermöglichkeiten und erstellen Förderanträge.
Was ist BundID und wie integriert man sie in kommunale Portale?
BundID ist das zentrale Benutzerkonto für digitale Verwaltungsleistungen in Deutschland. Bürgerinnen und Bürger authentifizieren sich einmal mit eID, ELSTER-Zertifikat oder Benutzername/Passwort und können alle angebundenen Verwaltungsleistungen nutzen. Technische Integration: SAML 2.0-basierter Authentifizierungsflow, Übergabe von Bürger-Identitätsdaten (Name, Adresse, Steueridentifikationsnummer) an das Fachverfahren und Rückleitung nach abgeschlossenem Antrag. Wir entwickeln BundID-Anbindungen für kommunale Fachverfahren und Online-Dienste nach gematik-Spezifikation.
Was sind XÖV-Standards und warum sind sie für Verwaltungs-IT wichtig?
XÖV (XML in der öffentlichen Verwaltung) ist die Familie von XML-Datenstandards für den Datenaustausch zwischen Behörden. Wichtige Standards: XMeld für Einwohnermeldedaten, XKfz für Kraftfahrzeugzulassung, XBau für Bauantrags-Daten und XÖV-Personendaten für übergreifende Personendaten. Diese Standards ermöglichen es, dass z. B. eine Online-Ummeldung automatisch an die zuständige Behörde weitergeleitet wird. Wir entwickeln XÖV-Schnittstellen für kommunale Fachverfahren und sorgen für normkonforme Datenkommunikation zwischen Behörden.
Wie setzt man BSI IT-Grundschutz für kommunale IT-Systeme um?
BSI IT-Grundschutz ist für öffentliche Verwaltungen in Deutschland verpflichtend. Umsetzung bedeutet: Schutzbedarfsfeststellung für alle IT-Systeme (normal, hoch, sehr hoch), Bausteine-Anwendung nach BSI IT-Grundschutz-Kompendium für Server, Netzwerk, Anwendungen und Infrastruktur, Risikoanalyse für Systeme mit hohem oder sehr hohem Schutzbedarf, Maßnahmenplan und ISMS-Dokumentation sowie jährliche interne Audits. NIS2 gilt seit Oktober 2024 auch für mittelgroße Kommunen. Wir entwickeln Software mit integrierten BSI-Grundschutz-Anforderungen und unterstützen bei der ISMS-Einführung.
Was ist die E-Akte in der Verwaltung und wie wird sie eingeführt?
Die E-Akte (elektronische Akte) ersetzt Papierakten in der Verwaltung. Bundesbehörden sind seit 2020 zur E-Akte verpflichtet, viele Länder und Kommunen folgen. Einführung bedeutet: DMS-System mit verwaltungsspezifischer Aktenstruktur, Scannen und Indexieren eingehender Papierpost, Workflow für interne Bearbeitung und Freigaben, Anbindung an Fachverfahren und Posteingang sowie Archivierung nach jeweiliger Aufbewahrungsordnung. Wir entwickeln E-Akten-Systeme und integrieren sie in bestehende Fachverfahren – XÖV-konform und BSI-Grundschutz-konform.
Wie funktioniert Middleware für kommunale Fachverfahren?
Kommunale Middleware verbindet verschiedene Fachverfahren (Einwohnermeldung, Standesamt, Bauverwaltung, Kita-Verwaltung) mit dem zentralen Bürgerportal und untereinander. Sie übernimmt: Datentransformation zwischen verschiedenen Datenformaten (XML, JSON, XÖV), Authentifizierungs-Delegation von BundID an Fachverfahren, Routing von Anträgen zum zuständigen Fachverfahren und Statusrückmeldung an den Antragsteller. Ohne Middleware müsste jedes Fachverfahren eigene Schnittstellen zum Portal aufbauen – mit Middleware wird das Portal zum zentralen Single Point of Contact.
Was fordert BITV 2.0 für Behörden-Websites und Online-Dienste?
Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) setzt WCAG 2.1 Level AA für öffentliche Stellen in Deutschland um. Pflichten: kontrastreiche Farbgestaltung (mindestens 4,5:1), Tastaturbedienbarkeit aller Funktionen ohne Maus, Alternativtexte für alle Bilder und Grafiken, Barrierefreiheits-Erklärung mit Kontaktmöglichkeit und Feedback-Mechanismus. Verstöße können zu Bußgeldern und Klagen nach BGG führen. Wir entwickeln BITV-konforme Online-Dienste und führen Barrierefreiheits-Audits durch.

Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung: Was konkret zu tun ist

Kommunen stehen vor einer doppelten Herausforderung: OZG-Pflichten und NIS2-Sicherheitsanforderungen müssen gleichzeitig erfüllt werden – mit begrenzten IT-Ressourcen und ohne eigene Entwicklungskapazitäten. Viele Kommunen haben Fachverfahren digitalisiert, aber keine durchgängige Nutzererfahrung geschaffen. Bürger müssen sich für jeden Online-Dienst separat registrieren. BundID löst dieses Problem. Wir integrieren BundID in bestehende Fachverfahren und schaffen ein einheitliches Bürgerportal.

BSI IT-Grundschutz ist für öffentliche Verwaltungen kein optionaler Qualitätsrahmen, sondern gesetzliche Pflicht. NIS2 gilt seit Oktober 2024 auch für Teile der Kommunalverwaltung. Ransomware-Angriffe auf Kommunen haben in den letzten Jahren zugenommen. Krefeld, Wismar, Schwerin – die Liste betroffener Kommunen ist lang. Eine BSI-konforme IT-Architektur mit Netzwerksegmentierung, Backup-Konzept und Incident-Response-Plan ist keine Überreaktion, sondern Basisanforderung.

Die E-Akte ist in vielen Bundesbehörden seit 2020 Pflicht. Länder und Kommunen folgen schrittweise. Der Nutzen ist klar: Akten sind sofort auffindbar, mehrere Sachbearbeiter können gleichzeitig auf eine Akte zugreifen, und Papierarchive mit Jahrzehnten an Akten werden systematisch digitalisiert. Bearbeitungszeiten sinken um 40–70 %, wenn Aktenzugriff und Weiterleitungen vollständig digital funktionieren.

  • BundID-Integration macht alle kommunalen Online-Dienste mit einer einzigen Anmeldung nutzbar – kein Passwort-Chaos mehr.
  • XÖV-Datenaustausch (XMeld, XKfz) ist gesetzlich standardisiert und ermöglicht automatisierten Behördendatenaustausch.
  • BSI IT-Grundschutz schützt kommunale IT vor Ransomware – nach Angriffen sind Wiederherstellungskosten 10–100x höher als Präventionskosten.
  • NIS2-Konformität ist seit Oktober 2024 gesetzliche Pflicht für Teile der Kommunalverwaltung – Handlungsbedarf besteht jetzt.
  • E-Akte reduziert Aktensuchzeiten um 80 % und ermöglicht gleichzeitigen Zugriff mehrerer Sachbearbeiter auf eine Akte.
  • Digitale Fachverfahren (Baugenehmigung, Gewerbeanmeldung) verkürzen Bearbeitungszeiten um 40–70 % gegenüber Papierprozessen.
  • OZG-konforme barrierefreie Online-Dienste nach BITV 2.0 sind rechtlich verpflichtend und erschließen alle Bürgergruppen.
  • Kommunale Middleware reduziert Integrationsaufwand bei n Fachverfahren von n×n auf n Schnittstellen pro System.

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