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go-digital Förderung 2026: Voraussetzungen, Antrag & Zuschüsse erklärt

go-digital Förderung 2026: Voraussetzungen, Antrag & Zuschüsse erklärt

Fördermittel • Mittwoch, 11. März 2026

go-digital Förderung 2026: Voraussetzungen, Antrag & Zuschüsse erklärt

go-digital Förderung 2026: Voraussetzungen, Antrag & Zuschüsse erklärt

Von Björn Groenewold4 Min. Lesezeit
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Die go-digital Förderung des BMWK unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung. go-digital Förderung – hier die wichtigsten Punkte.

Was ist go-digital?

Ein Förderprogramm für KMU: Beratung und Umsetzung zu IT-Sicherheit, digitale Geschäftsprozesse und digitale Markterschließung. Die Förderung erfolgt als Zuschuss zu den Beratungs- und Umsetzungskosten.

Voraussetzungen

Unternehmen mit Sitz in Deutschland, bis 100 Beschäftigte (bzw. nach Programmausschreibung). Die genauen Kriterien stehen in der aktuellen Richtlinie – prüfen Sie immer die offizielle Ausschreibung.

Förderhöhe und Antrag

Der Zuschuss beträgt typischerweise 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, in bestimmten Regionen mehr. Anträge werden über zugelassene Partner (Berater, Umsetzer) gestellt; der Antragsteller ist das Unternehmen, der Partner reicht mit ein.

Ablauf

Beratung und Umsetzung werden mit einem zugelassenen Partner durchgeführt. Der Partner unterstützt beim Antrag und der Abrechnung. Nach Bewilligung startet das Projekt; die Ausgaben werden nachgewiesen und abgerechnet.

Fazit: go-digital kann die Kosten Ihrer Digitalisierungsberatung und -umsetzung spürbar senken. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und Umsetzung – mehr unter Fördermittelberatung.## Die 3 Go-Digital-Module im Detail

Modul 1 – Digitale Geschäftsprozesse: Gefördert werden z. B. die Einführung von ERP-Systemen, die Digitalisierung des Dokumentenmanagements, die Automatisierung von Workflows und die Einführung von Kollaborationstools. Konkrete Beispiele: Ein Handwerksbetrieb führt ein ERP für Angebot, Auftrag und Rechnung ein; ein Dienstleister digitalisiert die Zeiterfassung und Projektabrechnung; ein kleiner Händler automatisiert die Bestellabwicklung mit Lieferanten.

Modul 2 – Digitale Markterschließung: Gefördert werden z. B. der Aufbau von Online-Shops, die Entwicklung von Online-Marketing-Strategien, die Einführung von CRM-Systemen und Social-Media-Strategien. Beispiele: Ein B2B-Anbieter baut einen Shop mit Kundenlogin und Katalogpflege; ein lokaler Dienstleister führt CRM und E-Mail-Marketing ein; ein Handwerker optimiert seine Website und suchtmaschinenorientierte Inhalte.

Modul 3 – IT-Sicherheit: Gefördert werden z. B. die Implementierung von Firewalls, Penetrationstests, die Einführung von Backup-Strategien und Mitarbeiterschulungen zur IT-Sicherheit. Beispiele: Ein KMU lässt seine Netze und Anwendungen prüfen und setzt die Empfehlungen um; ein Büro führt ein strukturiertes Backup und Notfallkonzept ein; Schulungen sensibilisieren Mitarbeiter für Phishing und sichere Passwörter.

Häufige Fragen zur Go-Digital-Förderung (FAQ)

Kann ich mehrere Module gleichzeitig beantragen? Ja, die Module können kombiniert werden. Die Förderung pro Modul und die Obergrenzen sind in der Förderrichtlinie festgelegt.

Wie lange dauert die Bewilligung? In der Regel mehrere Wochen. Planen Sie den Projektstart erst nach Bewilligung, sofern die Richtlinie keine Vorleistung erlaubt.

Muss ich in Vorleistung gehen? Das hängt von der konkreten Ausschreibung ab. Oft wird nach Verwendungsnachweis ausgezahlt. Wir beraten Sie gern zu Ablauf und Fristen.

Kann ich den Berater frei wählen? Ja, Sie wählen einen zugelassenen Berater bzw. Anbieter. Die Liste und die Bedingungen finden Sie beim Fördergeber (z. B. BMWi / go-digital).

Was passiert, wenn mein Antrag abgelehnt wird? Sie erhalten eine Begründung. Oft lassen sich Anträge nach Nachbesserung erneut einreichen. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und bei der Kommunikation mit dem Fördergeber.Vertiefung Was ist go-digital? Das Programm existiert seit Jahren und wird vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft) getragen. Tausende Unternehmen haben bereits Zuschüsse für Beratung und Umsetzung erhalten. Die drei Fördermodule: Digitale Geschäftsprozesse (z. B. ERP, Dokumentenmanagement, Workflows), Digitale Markterschließung (z. B. Online-Shop, CRM, E-Mail-Marketing) und IT-Sicherheit (z. B. Audits, Backup, Schulungen). Jedes Modul hat eigene Fördersätze und Obergrenzen.

Checkliste Voraussetzungen: Unternehmensgröße im definierten KMU-Rahmen? Umsatz unter der festgelegten Grenze? Branche und Standort förderfähig? Bereits andere Förderungen für dieselbe Maßnahme beantragt oder erhalten? Jede Frage sollte vor dem Antrag mit Ja/Nein geklärt werden.

Förderhöhe und Antrag in Zahlen: Maximale Förderhöhe und Förderquote (typisch 50 %) sowie maximale Beratertage und Eigenanteil stehen in der aktuellen Richtlinie. Eine übersichtliche Tabelle mit den genauen Zahlen finden Sie auf der Website des Fördergebers; wir beraten Sie gern zur Antragstellung.

Praxisbeispiel: So hat ein Handwerksbetrieb go-digital genutzt

Ein Handwerksbetrieb mit 15 Mitarbeitern nutzte go-digital für die Einführung eines digitalen Auftragsmanagements. Ausgangslage: Aufträge und Absprachen liefen per Telefon und Zettelwirtschaft. Beantragte Maßnahmen: Beratung und Umsetzung Modul „Digitale Geschäftsprozesse“ – Auswahl einer Software, Einrichtung und Schulung. Fördersumme: 50 % der förderfähigen Beratungs- und Implementierungskosten bis zur Obergrenze. Ergebnis nach 6 Monaten: Alle Aufträge digital erfasst, Termine und Ressourcen planbar, weniger Doppelarbeit und höhere Kundenzufriedenheit. Mehr: Fördermittel beantragen und Fördermittelberatung.

Praxisbeispiel: So haben wir für einen Kunden 16.500 Euro gesichert

Ein Handwerksbetrieb mit 25 Mitarbeitern wollte seine Auftragsabwicklung digitalisieren. Ausgangslage: Excel-basierte Planung, keine digitale Kundenkommunikation. Beantragtes Modul: Digitale Geschäftsprozesse. Fördersumme: 16.500 € (50 % von 33.000 € Projektkosten). Zeitrahmen: Antrag in 3 Wochen bewilligt. Ergebnis: Individuelle Software für Auftragsplanung, Kundenkommunikation und Rechnungsstellung. go-digital hat den Einstieg erheblich erleichtert.

Über den Autor

Björn Groenewold
Björn Groenewold(Dipl.-Inf.)

Geschäftsführer & Gründer

Seit über 15 Jahren entwickelt Björn Groenewold Softwarelösungen für den Mittelstand. Als Gründer von Groenewold IT Solutions hat er über 250 Projekte erfolgreich begleitet – von Legacy-Modernisierungen bis hin zu KI-Integrationen.

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