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Hinweis zur Transparenz: Diese Branchen-Seiten zeigen unseren Branchenfokus und typische Projektszenarien. Nicht jede genannte Integration oder Ausprägung ist bereits als standardisiertes Produkt umgesetzt.

Software für Bildung & Forschung: LMS, Campus-Management und E-Learning

Lernmanagementsysteme, Campus-Software, E-Learning-Plattformen und DSGVO-konforme Bildungssoftware – individuelle IT für Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Software für Bildung & Forschung

Digitalisierung in Bildung und Forschung

Schulen und Hochschulen stehen unter doppeltem Druck: Der DigitalPakt Schule schafft Investitionsmöglichkeiten, aber die technische Umsetzung bleibt komplex. DSGVO-konforme Lernplattformen, Schnittstellen zu Schulverwaltungssystemen und barrierefreie E-Learning-Inhalte erfordern Expertise, die über Standard-IT-Dienstleistung hinausgeht. Gleichzeitig erwarten Studierende und Schüler moderne, intuitive Lernumgebungen.

Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen individuelle Bildungssoftware – von Moodle-Erweiterungen über Campus-Management bis zu vollständig eigenen E-Learning-Plattformen. Alle Lösungen werden DSGVO-konform entwickelt und auf EU-Infrastruktur betrieben. Für barrierefreie Bildungssoftware: WCAG 2.1 und BITV-konforme Entwicklung.

Typische Lösungsansätze für Bildungseinrichtungen

Lernmanagementsystem (LMS)

Wir implementieren und erweitern Open-Source-LMS-Systeme (Moodle, ILIAS, Open edX): individuelle Themes im Corporate Design, Custom Plugins für spezielle Anforderungen (z. B. SCORM-Import, H5P-Integration, Prüfungsmodus), Schnittstellen zu Schulverwaltungssoftware (Untis, WebUntis, Schild) und Single Sign-On via LDAP/Active Directory. Für Hochschulen: Anbindung an Campus-Management-Systeme und Identitätsverwaltung über Shibboleth/SAML.

Campus-Management-Software

Campus-Management-Systeme verwalten Studierenden- und Schülerdaten, Prüfungsanmeldungen, Stundenplanung, Raumbuchungen und Zeugniserstellung. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Erweiterungen für bestehende Systeme (HISinOne, Mein Campus, Evento) oder bauen schlanke Individualentwicklungen für spezifische Anforderungen. Prüfungsamt-Workflows, Selbstbedienungsportale für Studierende und automatisierte Bescheinerstellungen reduzieren den Verwaltungsaufwand erheblich.

E-Learning-Entwicklung

Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen interaktive E-Learning-Inhalte: SCORM/xAPI-konforme Kursmodule, H5P-Interaktionen, Video-basierte Lernsequenzen und adaptive Lernpfade. Für Unternehmensschulungen entwickeln wir digitale Onboarding-, Compliance- und Produktschulungen. Alle Inhalte werden barrierefrei nach WCAG 2.1 entwickelt – Pflicht für öffentliche Bildungseinrichtungen nach dem BFSG 2025.

DSGVO-konforme Infrastruktur

Bildungsdaten – insbesondere von Minderjährigen – unterliegen strengem Datenschutz. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Bildungssoftware mit Privacy-by-Design: Datenspeicherung ausschließlich auf EU-Servern, Löschkonzepte, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Auftragsverarbeitungsverträge und DSGVO-konforme Einwilligungsmanagement-Systeme. So ist Ihre Bildungsplattform rechtssicher für Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

LMS & Lernplattformen

Moodle, ILIAS und individuelle LMS – mit Custom Plugins, SCORM-Integration und Schnittstellen zu Schulverwaltungssystemen.

Campus-Management

Prüfungsanmeldung, Stundenplanung, Zeugniserstellung und Selbstbedienungsportale – für Schulen und Hochschulen.

E-Learning-Entwicklung

SCORM/xAPI-konforme Kurse, H5P-Interaktionen und adaptive Lernpfade – barrierefrei nach WCAG 2.1.

DSGVO & Datenschutz

Privacy-by-Design, EU-Hosting und Datenschutz-Folgenabschätzungen – rechtssicher für öffentliche Bildungseinrichtungen.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Software brauchen Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen?
Bildungseinrichtungen benötigen typischerweise drei Kernsysteme: Erstens ein Lernmanagementsystem (LMS) wie Moodle, ILIAS oder eine Individuallösung – für Kursverwaltung, Lernmaterialien, Aufgaben und Bewertungen. Zweitens ein Campus-Management-System für Studierenden- oder Schülerverwaltung, Stundenplanung, Prüfungsanmeldungen und Zeugniserstellung. Drittens Kommunikations- und Kollaborationstools, die DSGVO-konform betrieben werden können – für viele Schulen bedeutet das Microsoft 365 oder eine on-premise-Lösung statt US-Cloud-Diensten. Für Hochschulen kommen oft Forschungsdaten-Management, Bibliotheks-Software und E-Portfolio-Systeme hinzu. Wir beraten bei der Systemauswahl, integrieren Drittsysteme und entwickeln Erweiterungen, wenn Standardlösungen nicht passen.
Was kostet ein individuelles LMS oder eine Lernplattform?
Die Kosten hängen stark davon ab, ob eine Open-Source-Basis (Moodle, ILIAS, Open edX) genutzt wird oder komplett neu entwickelt wird. Moodle-Einführung und -Konfiguration für eine mittelgroße Schule: 5.000–20.000 €. Individuelle Theme-Entwicklung, Plugins und Schnittstellen zu Schulverwaltungssoftware: 8.000–30.000 €. Eine vollständig individuelle Lernplattform mit Video-Streaming, interaktiven Übungen, automatischer Bewertung und Eltern-Portal: 40.000–150.000 €. Für die meisten Bildungseinrichtungen empfehlen wir den Open-Source-Ansatz mit gezielten Erweiterungen – das spart erheblichen Aufwand gegenüber einer Neuentwicklung. Fördermittel (DigitalPakt Schule, Horizon Europe für Hochschulen) können einen erheblichen Teil der Kosten abdecken.
Wie entwickelt man DSGVO-konforme Software für Schulen und Hochschulen?
DSGVO im Bildungsbereich ist besonders heikel, weil Schüler- und Studierendendaten als besonders schutzwürdig gelten – viele Betroffene sind minderjährig. Anforderungen: Datenspeicherung ausschließlich auf EU-Servern, Auftragsverarbeitungsverträge mit allen Softwareanbietern, Löschkonzepte (Schüler nach Schulabschluss, Prüfungsdaten nach gesetzlicher Aufbewahrungsfrist), keine Weitergabe an US-Dienste ohne Einwilligung (Datenschutzkonferenz 2023: Microsoft 365 für Schulen erfordert spezielle Konfiguration), und Datenschutz-Folgenabschätzung für Systeme mit Leistungsbewertungen. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen Software mit Privacy-by-Design-Ansatz und erstellen Datenschutzdokumentation und TOMs.
Kann Groenewold IT E-Learning-Kurse und interaktive Lerninhalte entwickeln?
Ja. Typische Projekte in diesem Umfeld umfassen E-Learning-Inhalte und -Plattformen: SCORM- und xAPI-konforme Kursmodule, die in bestehende LMS-Systeme eingebunden werden können, interaktive Übungen und Simulationen (H5P-basiert oder individuell), Video-basierte Lernplattformen mit adaptivem Lernpfad, Gamification-Elemente (Badges, Fortschrittsanzeigen, Leaderboards) und Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 (für öffentliche Bildungseinrichtungen vorgeschrieben). Für Unternehmen entwickeln wir auch digitale Onboarding- und Compliance-Trainings. Mehr zum Thema: unsere <Link href='/leistungen/barrierefreie-softwareentwicklung'>Barrierefreie Softwareentwicklung</Link> und <Link href='/leistungen/individuelle-softwareentwicklung-mittelstand'>Individualsoftware</Link>.
Wie funktioniert LDAP- und SSO-Anbindung für Schulen und Hochschulen?
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) und SSO (Single Sign-On) ermöglichen zentrale Benutzerverwaltung. Schüler und Studierende melden sich einmal an und erhalten Zugang zu LMS, E-Mail und allen Schulsystemen. In der Praxis läuft das über Active Directory oder OpenLDAP als Verzeichnisdienst, Shibboleth oder SAML 2.0 für föderiertes SSO zwischen Hochschulen und OAuth 2.0/OIDC für moderne Web-Dienste. Wir integrieren Moodle, ILIAS und Campus-Management-Systeme in Ihre bestehende Verzeichnisinfrastruktur.
Was sind die OZG-Anforderungen für Schulen und Bildungseinrichtungen?
Das Onlinezugangsgesetz (OZG) gilt auch für Schulen: Schulanmeldungen, Kita-Bewerbungen und Prüfungsanmeldungen sollen digital und barrierefrei angeboten werden. Für Schulen relevant: BundID-Integration für Eltern-Authentifizierung, DSGVO-konforme Verarbeitung von Schülerdaten, barrierefreie Formulare nach BITV 2.0 und XÖV-Datenaustausch zwischen Schulverwaltungssystemen und Behörden. Wir entwickeln OZG-konforme Online-Dienste für Schulträger und integrieren sie in bestehende Schulverwaltungssoftware wie WebUntis oder Schild.
Welche Schulverwaltungssoftware gibt es und wie lässt sie sich erweitern?
Verbreitete Schulverwaltungssysteme in Deutschland sind: Schild NRW (Nordrhein-Westfalen), WebUntis für Stundenplanung, Evento (Hochschulen Schweiz/Deutschland), HISinOne für Hochschulen und DiVu (Niedersachsen). Diese Systeme decken Grundfunktionen ab, haben aber oft Lücken bei digitaler Kommunikation, Online-Anmeldungen und Schnittstellen zu LMS. Wir entwickeln Erweiterungen und Schnittstellen: Elternportal, digitale Zeugnisverteilung, Automatisierungen für Prüfungsamt-Workflows und Datenexporte für Statistikbehörden.
Wie setzt man DSGVO-Datenschutz für minderjährige Schüler technisch um?
Schülerdaten von Minderjährigen sind nach Art. 8 DSGVO besonders geschützt. Die Einwilligung muss durch Erziehungsberechtigte erteilt werden. Technisch bedeutet das: Mindestalter-Prüfung bei Registrierung, Eltern-Einwilligungsmanagement mit digitalem Nachweis, striktes Zweckbindungsprinzip (keine Nutzungsdaten für Werbung), Speicherbegrenzung (Schülerdaten nach Schulabschluss löschen) und kein Einsatz von US-Cloud-Diensten ohne Standard-Datenschutzklauseln. Wir erstellen DSFA für Bildungsplattformen und dokumentieren alle technisch-organisatorischen Maßnahmen.
Was ist Canvas LMS und wann ist es besser als Moodle?
Canvas ist ein cloudbasiertes LMS von Instructure, das besonders an US-amerikanischen Hochschulen verbreitet ist. Es punktet mit moderner Nutzeroberfläche, starkem Mobile-Support und guten Integrationsmöglichkeiten (LTI, REST-API). Moodle ist Open Source, vollständig selbst hostbar und stärker in Deutschland verbreitet. Canvas eignet sich, wenn eine gehostete SaaS-Lösung gewünscht wird und EU-Datenschutz durch Instructures europäisches Rechenzentrum gewährleistet ist. Moodle ist besser, wenn vollständige Datenkontrolle, DSGVO-Konformität per On-Premise-Betrieb und maximale Individualisierbarkeit gefragt sind.
Wie setzt man Barrierefreiheit in E-Learning-Plattformen nach WCAG 2.1 um?
Barrierefreiheit in E-Learning-Systemen ist seit dem Behindertengleichstellungsgesetz und dem BFSG 2025 für öffentliche Bildungseinrichtungen Pflicht. WCAG-2.1-Level-AA erfordert: Textalternativen für alle Bilder und Videos, Untertitel für alle Video-Inhalte, Tastaturnavigation ohne Maus, ausreichende Farbkontraste (4,5:1 für Fließtext) und keine Inhalte, die Anfälle auslösen können. Für interaktive H5P-Module gelten zusätzliche Anforderungen. Wir entwickeln barrierefreie E-Learning-Inhalte und prüfen bestehende Plattformen auf WCAG-Konformität mit automatisierten und manuellen Tests.

Digitalisierung in der Bildung: Was konkret zu tun ist

Schulen und Hochschulen stehen unter starkem Digitalisierungsdruck. Der DigitalPakt Schule stellt Mittel bereit. Aber Geld allein löst keine Probleme. Häufig fehlt ein klarer Digitalisierungsplan: Welche Systeme werden wirklich gebraucht? Wie werden sie DSGVO-konform betrieben? Wie lernen Lehrerinnen und Lehrer damit arbeiten? Wir helfen Bildungseinrichtungen, diese Fragen zu beantworten – und setzen die Lösungen technisch um.

Das größte Problem in vielen Schulen ist nicht das fehlende System, sondern die mangelnde Integration. Moodle läuft auf einem Server, WebUntis verwaltet Stundenpläne, und Schüler müssen drei verschiedene Passwörter verwenden. Single Sign-On über LDAP oder SAML löst dieses Problem. Schüler melden sich einmal an und haben Zugang zu allen Systemen. Lehrer müssen keine separaten Konten verwalten. Das spart Zeit und erhöht die Akzeptanz der digitalen Werkzeuge.

Für Hochschulen gelten zusätzliche Anforderungen: Prüfungsanmeldungen, Notenerfassung und Zeugniserstellung müssen rechtssicher und auditierbar sein. Campus-Management-Systeme wie HISinOne oder Evento decken Grundfunktionen ab, haben aber oft Lücken bei modernen Self-Service-Portalen für Studierende. Wir entwickeln Erweiterungen, die genau diese Lücken schließen – ohne das Kernsystem zu ersetzen.

  • Moodle-Einführung mit LDAP-Integration spart 30–60 % der Passwort-Reset-Anfragen beim IT-Support.
  • SCORM-konforme E-Learning-Module laufen in jedem LMS ohne Vendor-Lock-in.
  • Barrierefreie Lernplattformen nach WCAG 2.1 sind ab 2025 für öffentliche Einrichtungen Pflicht (BFSG).
  • OZG-konforme Online-Schulanmeldungen reduzieren Papierprozesse und Verwaltungsaufwand erheblich.
  • DSGVO-konforme Einwilligungsverwaltung schützt Schüler und Eltern und vermeidet Bußgelder.
  • Digitale Prüfungsanmeldung mit automatischer Raumplanung spart Prüfungsamt-Personal täglich Stunden.
  • H5P-interaktive Lernmodule steigern Engagement gegenüber reinen PDF-Dokumenten nachweislich.
  • EU-Server-Hosting verhindert Datenschutzkonflikte mit US-Cloud-Diensten ohne aufwendige Klauselprüfung.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns kurz klären, was für Ihr Projekt sinnvoll ist.

Wir hören zu, fragen nach und geben Ihnen eine fundierte Einschätzung.

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